augur
“der andere blickwinkel”

Triers Exportschlager “neue Wohnformen” ?

Gestern veröffentlichte die Landesregierung eine Pressemeldung der Sozialministerin Malu Dreyer, in der diese verkündet:

„Gemeinsames Ziel (…) ist es, bis 2011 in jedem Landkreis und in jeder kreisfreien Stadt mindestens ein gemeinschaftliches Wohnangebot zu verwirklichen“

(…) “Neue Wohnformen, gemeinschaftliches Wohnen und die Begegnung zwischen den Generationen können gerade auch bei Hilfebedürftigkeit tragfähige Netze der Unterstützung schaffen und selbstbestimmtes Wohnen ermöglichen“

Werden die neuen Wohnformen nun unter der Leitung des neuen Oberbürgermeisters Jensen DAS Modell sein, mit dem Trier bundesweit auf sich aufmerksam machen kann neben Porta Nigra und Moselwein? Könnte da event. auch das Schammatdorf Pate stehen ;-)?

Ich bin auf jeden Fall sehr gespannt auf die Bewegung, die hoffentlich in den nächsten Jahren in Trier zu spüren sein wird.


Geschrieben von augur am 30. September 2006 :: Rubrik: unser Trier

Köhler und das Pflichtjahr

“Ohne sich festzulegen bekannte Köhler Sympathien für ein „Pflichtjahr“

schreibt die FAZ am heutigen Tag. Hatten wir das nicht schon einmal? Alle Länder um uns schaffen den Pflichtdienst mit der Waffe ab bzw. haben ihn schon lange Zeit ersatzlos gestrichen und nur wir nicht. Warum? Weil dann unser soziales System ohne die (billigen) Arbeitskräfte des Zivildienstes zusammenbrechen würden. Was helfen uns aber in diesem Bereich zwangsweise weil vom Staat verordnete junge Hilfs- und Arbeitskräfte? Motivation kommt durch Freiwilligkeit. Deswegen nur ein konsequenter Ausbau der freiwilligen Dienste wie das Soziale Jahr in all seinen Facetten wie z.B. der Möglichkeiten im Ausland und ein klares Nein zum Pflichtjahr!


Geschrieben von augur am 22. September 2006 :: Rubrik: Allgemein

OB-Wahlkampf und Jugendstudie

Heute fand ich in meinem Briefkasten als Höhepunkt des Trierer OB-Wahlkampfes den Werbeprospekt der CDU und des Kandidaten Holkenbrink. In Verbindung mit den Bildern erinnert mich der Text eher an eine “daily-soap” aus dem Vorabendprogramm des Fernsehens. Ich meine aber auch eine Ideologie der “Adenauer-Ära” zu erkennen. Platte Argumente und Aussagen, die in unserer differenzierten heutigen Welt keinen Platz mehr haben. Es soll wohl auch die “heile Familienwelt” in diesem Prospekt ganz stark transportiert werden. Zitat: “Er ist ein echter Familienmensch, und auf seine Familie ist er richtig stolz.” (…) ” Ehefrau Gabriele “managt” das Familienleben. Im Stadtteil Irsch wohnen die Holkenbrinks: Einfamilienhaus, etwas Garten, nette Nachbarn. (…).

Da lese ich heute in den Nachrichten passend die Ergebnisse der neuen Shell-Jugendstudie zur Haltung Jugendlicher gegenüber Ideologien:

“(…)Die Haltung der Jugendlichen zu gesellschaftlichen Aktivitäten entspricht dem pragmatischen Gestus dieser Generation. Es sind nicht (mehr) die ideologischen Konzepte oder auch mögliche gesellschaftliche Utopien, die prägend sind. Weitaus wichtiger ist die persönlich befriedigende Aktivität im eigenen Umfeld, jenseits von großen Entwürfen oder gesellschaftlichem »Getöse« im Sinne einer neuen Jugendbewegung. (…)”

(Quelle: www.shell-jugendstudie.de)

Sätze des CDU-Kandidaten während des TV-Forum, wie “Der Rubel muss rollen.” oder aber der weitere Bau von Straßen wie Moselaufstieg und Meulenwald Autobahn, die mit der Zerstörung eines großen Trierer Wald- und Naherholungsgebietes verbunden wäre, verkünden eine Politik der 50′er und 60′er Jahre. Andere große deutsche Städte, mit denen man sich vergleichen lassen muss, wenn man den Anschluss sucht im Bereich “Image” haben z.B. seit vielen Jahren erkannt, dass der weitere Bau von Parkhäusern in der Innenstadt und die damit verbundene Erhöhung des Individualverkehrs ein Verlust der Lebensqualiät beinhaltet, der widerum schließlich gravierende Auswirkungen auf die Besucherzahlen bei den Touristen hat sowie schließlich sogar auf die Ansiedlung bekannter/großer Unternehmen.

Aber zurück zur Jugendstudie im Zusammenhang mit dem OB-Wahlkampf. Kandidat Holkenbrink geht offenbar auch bei den Jugendlichen von einem veralteten gesellschaftlichen Bild aus, wenn er beim TV-Forum nur von den 1/4 Trierer Jugendlichen spricht, die in Trierer Vereinen sich engagieren. Die Realität auch nach der neuen Shell-Jugendstudie sieht aber anders aus…

Wo gehen die Jugendlichen denn hin, die nicht in Vereinen engagiert sind? Andere vergleichbare Städte haben hier schon lange reagiert und ein umfassendes Netz von offenen Jugendeinrichtungen in den Stadtteilen installiert.

Wie aber sollen Jugendliche bzw. junge Erwachsene mit solch einem Wahlprospekt, wie ich ihn von der CDU nun vorfand, zu einer OB-Wahl motiviert werden? Oder sollen damit eh nur die älteren Mitbürger angesprochen werden, die die Zeit unter Adenauer in Trier noch erlebt und gelebt haben? Oder aber passt am Ende der Prospekt doch genau auf “DIE Jugendlichen” in Trier im Sinne des Zitates aus der Shell-Jugendstudie und nur mich hat das Entsetzen über dieses völlig veraltete Bild der Gesellschaft bzw. die Visionen der Trierer CDU gepackt?


Geschrieben von augur am 21. September 2006 :: Rubrik: unser Trier

OB-Wahlkampf und Jugendstudie

 Heute fand ich in meinem Briefkasten als Höhepunkt des Trierer OB-Wahlkampfes den Werbeprospekt der CDU und des Kandidaten Holkenbrink. In Verbindung mit den Bildern erinnert mich der Text eher an eine “daily-soap” aus dem Vorabendprogramm des Fernsehens. Ich meine aber auch eine Ideologie der “Adenauer-Ära” zu erkennen. Platte Argumente und Aussagen, die in unserer differenzierten heutigen Welt keinen Platz mehr haben. Es soll wohl auch die “heile Familienwelt” in diesem Prospekt ganz stark transportiert werden. Zitat: “Er ist ein echter Familienmensch, und auf seine Familie ist er richtig stolz.” (…) ” Ehefrau Gabriele “managt” das Familienleben. Im Stadtteil Irsch wohnen die Holkenbrinks: Einfamilienhaus, etwas Garten, nette Nachbarn. (…).

 Da lese ich heute in den Nachrichten passend die Ergebnisse der neuen Shell-Jugendstudie zur Haltung Jugendlicher gegenüber Ideologien:
 

“(…)Die Haltung der Jugendlichen zu gesellschaftlichen Aktivitäten entspricht dem pragmatischen Gestus dieser Generation. Es sind nicht (mehr) die ideologischen Konzepte oder auch mögliche gesellschaftliche Utopien, die prägend sind. Weitaus wichtiger ist die persönlich befriedigende Aktivität im eigenen Umfeld, jenseits von großen Entwürfen oder gesellschaftlichem »Getöse« im Sinne einer neuen Jugendbewegung. (…)”

(Quelle: www.shell-jugendstudie.de)

Sätze des CDU-Kandidaten während des TV-Forum, wie “Der Rubel muss rollen.” oder aber der weitere Bau von Straßen wie Moselaufstieg und Meulenwald Autobahn, die mit der Zerstörung eines großen Trierer Wald- und Naherholungsgebietes verbunden wäre, verkünden eine Politik der 50′er und 60′er Jahre. Andere große deutsche Städte, mit denen man sich vergleichen lassen muss, wenn man den Anschluss sucht im Bereich “Image” haben z.B. seit vielen Jahren erkannt, dass der weitere Bau von Parkhäusern in der Innenstadt und die damit verbundene Erhöhung des Individualverkehrs ein Verlust der Lebensqualiät beinhaltet, der widerum schließlich gravierende Auswirkungen auf die Besucherzahlen bei den Touristen hat sowie schließlich sogar auf die Ansiedlung bekannter/großer Unternehmen.

Aber zurück zur Jugendstudie im Zusammenhang mit dem OB-Wahlkampf. Kandidat Holkenbrink geht offenbar auch bei den Jugendlichen von einem veralteten gesellschaftlichen Bild aus, wenn er beim TV-Forum nur von den 1/4 Trierer Jugendlichen spricht, die in Trierer Vereinen sich engagieren. Die Realität auch nach der neuen Shell-Jugendstudie sieht aber anders aus…

 Wo gehen die Jugendlichen denn hin, die nicht in Vereinen engagiert sind? Andere vergleichbare Städte haben hier schon lange reagiert und ein umfassendes Netz von offenen Jugendeinrichtungen in den Stadtteilen installiert.

 Wie aber sollen Jugendliche bzw. junge Erwachsene mit solch einem Wahlprospekt, wie ich ihn von der CDU nun vorfand, zu einer OB-Wahl motiviert werden? Oder sollen damit eh nur die älteren Mitbürger angesprochen werden, die die Zeit unter Adenauer in Trier noch erlebt und gelebt haben? Oder aber passt am Ende der Prospekt doch genau auf “DIE Jugendlichen” in Trier im Sinne des Zitates aus der Shell-Jugendstudie und nur mich hat das Entsetzen über dieses völlig veraltete Bild der Gesellschaft bzw. die Visionen der Trierer CDU gepackt?

 


Geschrieben von augur am 21. September 2006 :: Rubrik: unser Trier

OB-Wahlkampf und Jugendstudie

 Heute fand ich in meinem Briefkasten als Höhepunkt des Trierer OB-Wahlkampfes den Werbeprospekt der CDU und des Kandidaten Holkenbrink. In Verbindung mit den Bildern erinnert mich der Text eher an eine “daily-soap” aus dem Vorabendprogramm des Fernsehens. Ich meine aber auch eine Ideologie der “Adenauer-Ära” zu erkennen. Platte Argumente und Aussagen, die in unserer differenzierten heutigen Welt keinen Platz mehr haben. Es soll wohl auch die “heile Familienwelt” in diesem Prospekt ganz stark transportiert werden. Zitat: “Er ist ein echter Familienmensch, und auf seine Familie ist er richtig stolz.” (…) ” Ehefrau Gabriele “managt” das Familienleben. Im Stadtteil Irsch wohnen die Holkenbrinks: Einfamilienhaus, etwas Garten, nette Nachbarn. (…).

 Da lese ich heute in den Nachrichten passend die Ergebnisse der neuen Shell-Jugendstudie zur Haltung Jugendlicher gegenüber Ideologien:
 

“(…)Die Haltung der Jugendlichen zu gesellschaftlichen Aktivitäten entspricht dem pragmatischen Gestus dieser Generation. Es sind nicht (mehr) die ideologischen Konzepte oder auch mögliche gesellschaftliche Utopien, die prägend sind. Weitaus wichtiger ist die persönlich befriedigende Aktivität im eigenen Umfeld, jenseits von großen Entwürfen oder gesellschaftlichem »Getöse« im Sinne einer neuen Jugendbewegung. (…)”

(Quelle: www.shell-jugendstudie.de)

Sätze des CDU-Kandidaten während des TV-Forum, wie “Der Rubel muss rollen.” oder aber der weitere Bau von Straßen wie Moselaufstieg und Meulenwald Autobahn, die mit der Zerstörung eines großen Trierer Wald- und Naherholungsgebietes verbunden wäre, verkünden eine Politik der 50′er und 60′er Jahre. Andere große deutsche Städte, mit denen man sich vergleichen lassen muss, wenn man den Anschluss sucht im Bereich “Image” haben z.B. seit vielen Jahren erkannt, dass der weitere Bau von Parkhäusern in der Innenstadt und die damit verbundene Erhöhung des Individualverkehrs ein Verlust der Lebensqualiät beinhaltet, der widerum schließlich gravierende Auswirkungen auf die Besucherzahlen bei den Touristen hat sowie schließlich sogar auf die Ansiedlung bekannter/großer Unternehmen.

Aber zurück zur Jugendstudie im Zusammenhang mit dem OB-Wahlkampf. Kandidat Holkenbrink geht offenbar auch bei den Jugendlichen von einem veralteten gesellschaftlichen Bild aus, wenn er beim TV-Forum nur von den 1/4 Trierer Jugendlichen spricht, die in Trierer Vereinen sich engagieren. Die Realität auch nach der neuen Shell-Jugendstudie sieht aber anders aus…

 Wo gehen die Jugendlichen denn hin, die nicht in Vereinen engagiert sind? Andere vergleichbare Städte haben hier schon lange reagiert und ein umfassendes Netz von offenen Jugendeinrichtungen in den Stadtteilen installiert.

 Wie aber sollen Jugendliche bzw. junge Erwachsene mit solch einem Wahlprospekt, wie ich ihn von der CDU nun vorfand, zu einer OB-Wahl motiviert werden? Oder sollen damit eh nur die älteren Mitbürger angesprochen werden, die die Zeit unter Adenauer in Trier noch erlebt und gelebt haben? Oder aber passt am Ende der Prospekt doch genau auf “DIE Jugendlichen” in Trier im Sinne des Zitates aus der Shell-Jugendstudie und nur mich hat das Entsetzen über dieses völlig veraltete Bild der Gesellschaft bzw. die Visionen der Trierer CDU gepackt?

 


Geschrieben von augur am 21. September 2006 :: Rubrik: unser Trier

Bastien und Bastienne

Ein schönes Stück bzw. “Komische Oper” über die Liebe, das Mozart im Alter von 12 Jahren schrieb. Es wird nun im Foyer des Trierer Theaters von jungen Nachwuchsschauspielern aufgeführt. Das Stück wird für Kinder ab 5 Jahren empfohlen. Es waren über 30 Kinder im Alter von ca. 4 Jahren bis ca. 12 Jahren mit Begleitung da. Die Schauspieler sind mit viel Freude dabei. Ein unglaublich zauberhafte Stimme hat Vera Klasen, die erst seit einem Jahr (!) am Theater im Gesang ausgebildet wird. Für Kinder als Zuschauer fehlt jedoch eine Person, die mit Erklärungen den kleinen Zuschauern beisteht und vor den einzelnen Szenen einführende Erklärungen gibt. Meine Sprößlinge haben auf jeden Fall leider nicht so viel von der Handlung verstanden, auch wenn ich ihnen mit Erklärungen versuchte während (!) des Stückes etwas beizustehen. Leider wurden die Kinder auch nicht in das Stück einbezogen, was teilweise in den Vorankündigungen angekündigt wurde.


Geschrieben von augur am 20. September 2006 :: Rubrik: Kinder

jetzt auch drin

Nach einigen vergeblichen Versuchen (zwei Blogs von mir geschrieben am gestrigen Tag sind verschwunden…) hoffe ich nun, dass ich ab sofort auch aktives Mitglied der Blogger-Gemeinschaft sein kann. Ich bin selbst gespannt, welche Beiträge ich liefern werden (kann). Die Latte ist ja bei manchen Beiträgen bereits hoch gehängt ;-). Auf jeden Fall habe ich bereits erfolgreich meine Daten eingeben können. Der Titel wird dann noch bei Gelegenheit per Download folgen.

Geschrieben von augur am 20. September 2006 :: Rubrik: Allgemein

jetzt auch drin

Nach einigen vergeblichen Versuchen (zwei Blogs von mir geschrieben am gestrigen Tag sind verschwunden…) hoffe ich nun, dass ich ab sofort auch aktives Mitglied der Blogger-Gemeinschaft sein kann. Ich bin selbst gespannt, welche Beiträge ich liefern werden (kann). Die Latte ist ja bei manchen Beiträgen bereits hoch gehängt ;-). Auf jeden Fall habe ich bereits erfolgreich meine Daten eingeben können. Der Titel wird dann noch bei Gelegenheit per Download folgen.


Geschrieben von augur am 20. September 2006 :: Rubrik: Allgemein

“Bastien und Bastienne” für Kinder im Theater

Ein schönes Stück bzw. “Komische Oper” über die Liebe, das Mozart im Alter von 12 Jahren schrieb. Es wird nun im Foyer des Trierer Theaters von jungen Nachwuchsschauspielern aufgeführt. Das Stück wird für Kinder ab 5 Jahren empfohlen. Es waren über 30 Kinder im Alter von ca. 4 Jahren bis ca. 12 Jahren mit Begleitung da. Die Schauspieler sind mit viel Freude dabei. Ein unglaublich zauberhafte Stimme hat Vera Klasen, die erst seit einem Jahr (!) am Theater im Gesang ausgebildet wird. Für Kinder als Zuschauer fehlt jedoch eine Person, die mit Erklärungen den kleinen Zuschauern beisteht und vor den einzelnen Szenen einführende Erklärungen gibt. Meine Sprößlinge haben auf jeden Fall leider nicht so viel von der Handlung verstanden, auch wenn ich ihnen mit Erklärungen versuchte während (!) des Stückes etwas beizustehen. Leider wurden die Kinder auch nicht in das Stück einbezogen, was teilweise in den Vorankündigungen angekündigt wurde.


Geschrieben von augur am 19. September 2006 :: Rubrik: Kinder

Ich bin nun auch drin! TEST.

Nachdem ich bereits seit längerer Zeit eifriger Leser (einiger) Blogs bin, versuche ich gerade die Hürden der Technik zu überwinden, um in Zukunft selbst schreiben zu können. TEST.


Geschrieben von augur am 19. September 2006 :: Rubrik: Allgemein
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