augur
“der andere blickwinkel”

SWT in Ehrang: 640,- Euro für einen Kanaldeckel anheben ?

Nachdem die Stadtwerke heute wieder in Ehrang in der Friedhofstraße mit zwei Arbeitern den Tag über einen weiteren Kanaldeckel angehoben haben, rechnete ich mal nach: bei zwei Arbeitern und acht Stunden macht das bei angenommenen 40,- Euro Kosten pro Facharbeiterstunde ganze 640,- für 2 Arbeiter x 8 Stunden (ohne Nebenkosten für das Fahrzeug, die Maschinen, Material etc.) Euro, die uns Verbraucher solch ein Kanaldeckel kostet.

So sah die Tagesbaustelle der Stadtwerke für einen Kanaldeckel heute in Ehrang aus. Ob wohl die Baustelle so richtig abgesichert ist?
Im Hintergrund sind die Reste der ehemaligen Blumenfabrik zu sehen.

Hier ist übrigens das Ergebnis des gestrigen Tageswerkes der Stadtwerke in der Oberstraße zu sehen:

Da arbeiten auf jeden Fall die Arbeiter der Stadt Trier gründlicher (siehe unten). Auch sie  waren übrigens wieder in Ehrang, um Sand auf die von ihnen geteerten Ausbesserungen zu streuen:

Am Rand ist gut sichtbar der schlechte Zustand der nun flachen Randsteine

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Geschrieben von augur am 30. November 2006 :: Rubrik: unser Trier

Wohnen in Trier: die Nachbarn III

Gestern hat mich ein etwas weiter entfernt wohnender Nachbar, der hier fast täglich bereits am Morgen mit rotem Kopf vorbeiwankt, auf der Straße angesprochen, da ich zurzeit mein Auto bei ihm vor dem Haus parke um weiterem Ärger zu vermeiden. Dieser Nachbar ist ein sehr guter Freund meines direkten Nachbarn, der nun seit der Aktion mit dem Ölauto (siehe Blogeintrag “die Nachbarn I”) so oft wie möglich sein Auto direkt vor dem Haus parkt oder sogar meinen Kofferraum zuparkt, wenn es offensichtlich ist, dass ich große Gegenstände geladen habe.

Aber nun zurück: jener weit entfernt wohnende Nachbar meinte nun, dass ich doch mein Auto wieder vor dem Haus parken könne, worauf ich antwortete, dass ja jetzt da immer noch zusätzlich das Auto meines Nachbarn stehe statt auf seinem eigenen Privatparkplatz und somit kein Platz mehr für mein Auto sei. Darauf der schwankende Nachbar: ja, die Situation sei jetzt so, weil ich so unverschämt reagiert hätte wegen des Ölautos. Ich solle mich doch mit einem Pack Bier entschuldigen, um dann auch wieder vor dem Haus parken zu können bzw. damit der Nachbar wieder seine Autos auf den Privatparkplatz stelle. Daraufhin habe ich mich jetzt entschieden nach über 10 Jahren wie etliche weitere Nachbarn auch, diesen meinen direkten Nachbarn auch zu ignorieren bzw. aus dem Weg zu gehen, so gut es geht.

Heute Morgen schließlich war wieder der Privatparkplatz frei und der Nachbar stand gegenüber meiner Eingangstüre an der Straße auf seinem Parkplatz um über eine Stunde Karotten zu putzen, bis ich schließlich aus der Haustüre gehen musste…

Ich konnte in der Zwischenzeit beobachten, dass dieser mein direkter Nachbar sich mit mindestens vier Familien rings um mich herum nicht unterhält oder grüßt…

So musste ich z.B. in der Anfangszeit meines Wohnens eines Tages feststellen, dass der zu damaliger Zeit wunderbare Efeu an der rückwärtigen Wand, die gleichzeitig auch Wand des Nachbarn ist in einem Dreieck von oben nach unten die Blätter begann zu verlieren. Die Antwort hatten andere Nachbarn schnell parat: Unkrautvernichtungsmittel… So musste ich während eines Jahres ständig die abgefallenen Blätter kehren…

Ach ja: in den vergangenen Tagen klingelte es wieder am Morgen um 9.00 Uhr. Ich machte nicht gleich die Türe auf und schaute einen Moment später. Da war bereits niemand mehr, bis auf die Frau meines direkten Nachbarn: “Der da muss weg!” und deutete mit einem breit grinsenden Gesicht auf mein Auto, dass ausnahmsweise mal wieder auf der Straße vor meinem Haus stand. Es waren dieses Mal Handwerker, die den Platz brauchten…


Geschrieben von augur am 29. November 2006 :: Rubrik: unser Trier

Stadtwerke wieder in Ehrang Oberstraße: zwei Arbeiter, ein Tag, ein Kanaldeckel

Kaum zu fassen: heute waren wieder den Tag über zwei Arbeiter der Stadtwerke in Ehrang, um einen  weiteren Kanaldeckel  anzuheben.  So langsam frage ich mich, wieviele Tage die beiden Arbeiter noch hier in Ehrang auf Kosten der Verbraucher verbringen werden, bis dann hoffentlich auch alle Schlaglöcher beseitigt sind, die nach der zweiten Sanierung der Oberstraße und Friefhofstraße entstanden sind.

Auch scheinen die städtischen Arbeiter wieder anzurücken, um weitere Kanaldeckel (sie sind offenbar für das ablaufende Oberflächenwasser zuständig) anzuheben. Weiße Pfeile und Markierungen kündigen das seit dem heutigen Tag bei einigen der schlimmen Schlaglöcher auf jeden Fall an. Die Autofahrer und Ehranger können also noch hoffen, dass einige der Schlaglöcher in den nächsten Wochen (?) weiter beseitigt werden. Haben die Studierten im Rathaus eine Einsicht gehabt oder hat eine Nachricht an das Bauamt der Stadt Trier Erfolg gezeigt?

 Das nachfolgende Bild zeigt die Arbeiter der Stadtwerke bei der Pause. Nicht zu sehen: sie sitzen in ihrem “ausgezeichnet” geparkten LKW. Der ist so gut geparkt, dass die Fußgänger und insbesondere die Grundschüler an dieser Stelle nicht mehr den Gehweg benutzen konnten und so auf die stark befahrene Straße ausweichen mussten. Immerhin hatten sich die beiden Arbeiter heute aber die Mühe gemacht und zwei Baustellenschilder vom LKW geladen und sie zur Warnung der Autofahrer kurz vor der Kurve in der Oberstraße aufgestellt.

 

 


Geschrieben von augur am 29. November 2006 :: Rubrik: unser Trier

Sonnenuntergang heute Abend an der Mosel

 

 


Geschrieben von augur am 28. November 2006 :: Rubrik: unser Trier

Ehrang: zwei Arbeiter der Stadtwerke und ein Tag für einen Kanaldeckel

Heute war es also wieder soweit: zwei Arbeiter der Stadtwerke Trier (SWT) haben in Ehrang in der Oberstraße nach der Sanierung der Straßendecke mit der Anhebung eines weiteren Kanaldeckelsdas nächste Schlagloch behoben.

Die Formel der Stadtwerke: zwei Mann = ein Tag = ein Kanaldeckel

Bild: Die Arbeiter der SWT bei der Pause:

 

(Siehe auch der Eintrag vom 23.11.2006) 


Geschrieben von augur am 28. November 2006 :: Rubrik: unser Trier

Baulicher Zustand Brücke Eisenbahn Ehrang

Nachdem alltäglich inzwischen der Schwerlastverkehr über die Brücke in Ehrang zur Autobahn bzw. in das Güterverkehrszentrum über die Eisenbahngleise nutzen, sollte man dringend einen Blick auf den baulichen Zustand werfen.

Bereits auf der Brücke stehend und nach unten schauend fallen sofort gut sichtbar die abgefallenen Betonbrocken auf, die auf den Schutzschilden über den Eisenbahngleisen liegen (siehe Bilder unten).

Wie sieht wohl die Brücke erst von unten gesehen aus? Wie lange fahren hier noch 30 Tonner drüber (siehe Blog vom 21.11.2006) . Wer kommt für die Kosten einer offenbar dringend notwendigen Sanierung auf? Die Bahn? Die Stadt? Der Bund?

 

 


Geschrieben von augur am 23. November 2006 :: Rubrik: unser Trier

Zwei Arbeiter der SWT flicken zwei Schlagloch Kanaldeckel der Oberstraße in Ehrang

Heute waren tatsächlich während des Tages zwei Arbeiter der Stadtwerke Trier (SWT) dabei, zwei der Kanaldeckel-Schlaglöcher (siehe Blog vom 21.11.06) in der Oberstraße zu flicken. Das Ergebnis ist hier zu sehen:

und hier:

Eine einzige Flickschusterei, wie man gut auf diesem Bild sehen kann…

Was geschieht mit den restlichen vielen Schlaglöchern, die durch nun tief liegende Kanaldeckel in der Oberstraße und Friedhofstraße in Ehrang entstanden sind? Wer fühlt sich dafür verantwortlich? Der Bund, weil es eine Bundesstraße ist?

Ob sie nochmals wiederkommen die zwei Arbeiter der Stadtwerke, um die restlichen Kanaldeckel anzuheben bzw. ihre Flickschusterei zu beenden?

Kanaldeckel-Schlaglöcher Oberstraße Ehrang Stand: 23.11.2006


Geschrieben von augur am 23. November 2006 :: Rubrik: unser Trier

Ehrang: Schwerlastverkehr begegnet PKW auf Eisenbahnbrücke

Unglaublich, aber wahr: gleich zwei (gefährliche) Begegnungen zwischen Schwerlastverkehr und PKW heute um die Mittagszeit innerhalb weniger Minuten auf der Eisenbahnbrücke in Ehrang am Bahnübergang:

 

Gefährliche Rangiermanöver auf der Brücke sind die Folge der Überfahrung dieses LKWs.

 

Und gleich kommt der nächste Schwerlaster:

 

Bereits beim Abbiegen auf dem Bahnübergang (!) braucht er beide Fahrbahnhälften.

 

Während der LKW oben beginnt die Brücke zu passieren kommt ihm ein weiterer LKW entgegen. 

Kurz vorher passierte eine sehr große Maschine auf Tieflader den engen Ortskern von Ehrang und den Bahnübergang:

 

Der Alltag in Ehrang-Ort. 

 


Geschrieben von augur am 22. November 2006 :: Rubrik: unser Trier

Oberstraße Ehrang: neue Schlaglöcher nach Sanierung

Morgen endet laut TV die Sanierung der Oberstraße in Ehrang.

Zurück bleiben nach dieser bereits zweiten Sanierung in diesem Jahr teils tiefe Schlaglöcher in der Straßenmitte rund um die großen Kanaldeckel und Abdeckungen der Hydranten, wie die nachfolgenden Bilder zeigen: 

 

 

 

 

 

 

Besonders ärgerlich ist aber die tiefe Senke bei der Aufplasterung “Ecke Sonnenstudio”: 

Und so sieht es daneben aus:

 

Oberstraße saniert??? Wer ist dafür verantwortlich? 


Geschrieben von augur am 21. November 2006 :: Rubrik: unser Trier

Ehrang: 30-Tonner brummen über die Oberstraße und durch den Ortskern

Schwerlastverkehr in Ehrang-Ort

Ein fast tägliches Bild im Ortskern von Ehrang:

30-Tonner brettern von der Bitburger kommend mit auswärtigen Kennzeichen durch die Friedhofstraße und Oberstraße in Ehrang. Parkende Autos schützen an manchen Stellen die Fugänger auf den Gehwegen, wo es jetzt nach der Sanierung an vielen Stellen keinen Unterschied mehr zwischen Straße und Gehweg gibt (in der Mitte des Bildes unten die erneuerte hellgraue Gehwegkante):

Weiter unten im Ort wird dann auch schon mal die für LKW’s über 12 t verbotene Brücke über die Schienen unter der “Ehranger Brücke” hindurch vom Schwerlastverkehr benutzt, wie heute Morgen beobachtet:

Dieses “Nadelöhr Eisenbahnbrücke”

lässt wegen seiner Enge und Tragfähigkeit keine großen LKWs zu:

Die Verbotsschilder sollten hier eigentlich deutlich genug sein.

Besonders gefährdet durch die großen LKW sind aber im Zentrum von Ehrang die Schülerinnen und Schüler der dortigen Grundschule (siehe Bild unten).

Hier sei nebenbei erwähnt, dass die zwei “Stammfahrer” der Linie 17 (oben im Bild) zwei ausgezeichnete, freundliche, routinierte und ruhige Fahrer sind, die gekonnt jede Verkehrssituation in Ehrang meistern.

 

“Größtes Sorgenkind ist der Verkehr”

(…) Weiter werde der projektierte Bau der B 422 neu über das Mühlengelände mit Anschluss an die B 53 eine wesentliche Entlastung des Ortskerns bringen. Begeleitend, so weitere Leitziel des Rahmenplans, sollen geschwindigkeitsreduzierende Ausbaumaßnahmen in der Friedhof- und Ehrangerstraße erfolgen und die Radwegevernetzung verbessert werden. Wünschenswert sei natürlich auch eine Änderung der Beschilderung, die den Schwerlastverkehr zukünftig über den Rothenberg zur B 53 leite. Doch dies liege - leider nicht im Zuständigkeitsbereich der Stadt.”

So heißt es in einem

Artikel der Rathaus Zeitung der Stadt Trier “Größtes Sorgenkind ist der Verkehr - Entwurf Stadtteilrahmenplan Ehrang-Quint” vom 18.10.2005.

 

Was ist während dieses Jahres seit der Veröffentlichung des Artikels passiert? Wie wird es weitergehen? Mit einfachen Mitteln wäre der zunehmende Schwerlastverkehr durch den engen Ortskern von Ehrang zu verhindern. Doch leider liegt dies ja “nicht im Zuständigkeitsbereich der Stadt”. Wer sonst soll handeln? Die Bürger selbst? Hier gab es bereits viele Initiativen der Anwohner(innen) in den letzten Jahren, die allerdings immer von der Verwaltung nach Ortsbegehungen wieder niedergeschmettert wurden. Getan hat sich bis jetzt nichts. Wie einfach sind z.B. bereits Fahrbahnverengungen am Ortseingang der B 422 bzw. Friedhofstraße in Richtung Kordel angebracht (siehe auch Ortseingang von Kordel!), um dort das enorme Tempo vieler PKW und LKW zu bremsen. Oder aber markierte Parkplätze auf der Friedhofstraße für die Anwohner(innen) zur “Bremsung” des Verkehrs und zum Schutz der Fußgänger. Auch wäre eine durchgehende Geschwindigkeitsbegrenzung in der Friedhofstaße und Oberstraße auf 30 km ein einfacher weiterer Schritt zur Sicherheit der Anwohnder und selbst der Autofahrer in den engen Straßen, da häufig leider nicht die Vernunft regiert. Der Schwerlastverkehr müsste mit weiteren Schildern auch für Ausländer deutlich verboten werden, da diese Route keine Alternative zur Mautpflicht oder Bitburger ist. Außerdem frage ich mich, wie die Fortsetzung einer Ortsumgehung “B 422 neu” realisiert werden soll, solange es das “Nadelöhr Eisenbahnbrücke” als einzigen direkten Weg zur Autobahn und in die Stadt Trier gibt?

 


Geschrieben von augur am 21. November 2006 :: Rubrik: unser Trier
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