Schwerlastverkehr in Ehrang-Ort
Ein fast tägliches Bild im Ortskern von Ehrang:

30-Tonner brettern von der Bitburger kommend mit auswärtigen Kennzeichen durch die Friedhofstraße und Oberstraße in Ehrang. Parkende Autos schützen an manchen Stellen die Fugänger auf den Gehwegen, wo es jetzt nach der Sanierung an vielen Stellen keinen Unterschied mehr zwischen Straße und Gehweg gibt (in der Mitte des Bildes unten die erneuerte hellgraue Gehwegkante):

Weiter unten im Ort wird dann auch schon mal die für LKW’s über 12 t verbotene Brücke über die Schienen unter der “Ehranger Brücke” hindurch vom Schwerlastverkehr benutzt, wie heute Morgen beobachtet:

Dieses “Nadelöhr Eisenbahnbrücke”

lässt wegen seiner Enge und Tragfähigkeit keine großen LKWs zu:

Die Verbotsschilder sollten hier eigentlich deutlich genug sein.
Besonders gefährdet durch die großen LKW sind aber im Zentrum von Ehrang die Schülerinnen und Schüler der dortigen Grundschule (siehe Bild unten).

Hier sei nebenbei erwähnt, dass die zwei “Stammfahrer” der Linie 17 (oben im Bild) zwei ausgezeichnete, freundliche, routinierte und ruhige Fahrer sind, die gekonnt jede Verkehrssituation in Ehrang meistern.
“Größtes Sorgenkind ist der Verkehr”
(…) Weiter werde der projektierte Bau der B 422 neu über das Mühlengelände mit Anschluss an die B 53 eine wesentliche Entlastung des Ortskerns bringen. Begeleitend, so weitere Leitziel des Rahmenplans, sollen geschwindigkeitsreduzierende Ausbaumaßnahmen in der Friedhof- und Ehrangerstraße erfolgen und die Radwegevernetzung verbessert werden. Wünschenswert sei natürlich auch eine Änderung der Beschilderung, die den Schwerlastverkehr zukünftig über den Rothenberg zur B 53 leite. Doch dies liege - leider nicht im Zuständigkeitsbereich der Stadt.”
So heißt es in einem
Artikel der Rathaus Zeitung der Stadt Trier “Größtes Sorgenkind ist der Verkehr - Entwurf Stadtteilrahmenplan Ehrang-Quint” vom 18.10.2005.
Was ist während dieses Jahres seit der Veröffentlichung des Artikels passiert? Wie wird es weitergehen? Mit einfachen Mitteln wäre der zunehmende Schwerlastverkehr durch den engen Ortskern von Ehrang zu verhindern. Doch leider liegt dies ja “nicht im Zuständigkeitsbereich der Stadt”. Wer sonst soll handeln? Die Bürger selbst? Hier gab es bereits viele Initiativen der Anwohner(innen) in den letzten Jahren, die allerdings immer von der Verwaltung nach Ortsbegehungen wieder niedergeschmettert wurden. Getan hat sich bis jetzt nichts. Wie einfach sind z.B. bereits Fahrbahnverengungen am Ortseingang der B 422 bzw. Friedhofstraße in Richtung Kordel angebracht (siehe auch Ortseingang von Kordel!), um dort das enorme Tempo vieler PKW und LKW zu bremsen. Oder aber markierte Parkplätze auf der Friedhofstraße für die Anwohner(innen) zur “Bremsung” des Verkehrs und zum Schutz der Fußgänger. Auch wäre eine durchgehende Geschwindigkeitsbegrenzung in der Friedhofstaße und Oberstraße auf 30 km ein einfacher weiterer Schritt zur Sicherheit der Anwohnder und selbst der Autofahrer in den engen Straßen, da häufig leider nicht die Vernunft regiert. Der Schwerlastverkehr müsste mit weiteren Schildern auch für Ausländer deutlich verboten werden, da diese Route keine Alternative zur Mautpflicht oder Bitburger ist. Außerdem frage ich mich, wie die Fortsetzung einer Ortsumgehung “B 422 neu” realisiert werden soll, solange es das “Nadelöhr Eisenbahnbrücke” als einzigen direkten Weg zur Autobahn und in die Stadt Trier gibt?
Geschrieben von augur am 21. November 2006 :: Rubrik:
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