augur
“der andere blickwinkel”

Ehrang Ober- und Friedhofstraße: jetzt blaue Geheimzeichen auf Kanaldeckeln

Heute, so kurz vor Weihnachten waren offenbar wieder “Studierte” (Auskunft Rathaus) oder Arbeiter der Stadtwerke in Ehrang und haben blaue Markierungen auf einige der großen Kanaldeckel angebracht. Das System ist mir allerdings nicht klar, aber da bin ich dann wohl nicht schlau genug… Auf jeden Fall gibt es ein Kreuz und sonst blaue Punkte. Welch frohe Kunde können die Ehranger da (für das neue Jahr?) erwarten?

Einige der Kanaldeckel mit den neuen “Geheimzeichen” nachfolgend:

 


Geschrieben von augur am 21. Dezember 2006 :: Rubrik: unser Trier

Sicherheitspolitische Lage Deutschlands: Faktoren, die beeinflussen

Eine Zusammenstellung aus verschiedenen Passagen des Weißbuchs der Bundesregierung entnommen dem Rüstungesexportbericht 2006 der GKKE:

  • Globalisierung als Kennzeichen einer Intensivierung und Beschleunigung des Austauschs, der wechselseitigen Abhängigkeit von Gesellschaften und Wirtschaften und einer kommunikativen Vernetzung;
  • Wandel der Staatenwelt: Der vertiefenden Integration von Teilen der Staatenwelt stehen Fälle des Zerfalls von Staatlichkeit in anderen Regionen der Welt gegenüber: nichtstaatliche Akteure erhalten wachsenden Einfluss und fördern die Entstaatlichung - die Auflösung der Bindung von Macht an die Verfügbarkeit über Territorien - Staaten verlieren die Kompetenz, Krisen zu lösen;
  • Risiken der illegalen Aneignung und des Missbrauchs von sensiblem Wissen und Fähigkeiten durch Staaten, nicht-staatliche Akteure, den internationalen Terrorismus und organisierte Kriminalität;
  • “neue asymetrische, auch druch nicht-staatliche Akteure verursachte Bedrohungen”. Dies bezieht sich vor allem auf Gefährdungen durch terroristische Aktivitäten.
  • Proliferation von Massenvernichtungswaffen und weitreichenden Trägersystemen: staatliche und nicht-staatliche Akteure versuchen, sich Hochtechnologiegüte für kriminelle Zwecke zu beschaffen;
  • “Armut, Unterentwicklung, Bildungsdefizite, Ressourcenknappheit, Naturkatastrophen, Umweltzerstörungen, Krankheiten, Ungleichheiten und Menschenrechtsverletzungen bilden utner anderem den Nährbocen für illegale Migration und säkularen wie religiösen Extremismus”;
  • Europa und Deutschland als Ziel von Migration - Warnung vor einer Überlastung von Aufnahmegesellschaften;
  • Rohstoff- und Energieabhängigkeit macht Deutschland anfällig für Störungen der Handels- und Transportwege;
  • Verbreitung von Pandemien und Seuchen.

Quelle: http://www.gkke.org/cms/upload/pdf/REB_2006-GKKE_41.pdf (Seite 99)


Geschrieben von augur am 18. Dezember 2006 :: Rubrik: Allgemein

Steigerung der deutschen Rüstungsexporte um 40% - Bericht der GKKE

Heute stellte die Gemeinsame Konferenz Kirche und Entwicklung (GKKE) in Berlin ihren Rüstungsexportbericht 2006 vor. Nachfolgend einige Fakten aus diesem Bericht zu den Rüstungsexporten Deutschlands:

“Der Wert der (Anm.: von Deutschland) ausgeführten Kriegswaffen im Jahr 2005 liegt um 44 Prozent über dem des Vorjahres. Zwischen 1997 und 2005 hat er sich mehr als verdoppelt.”

“Deutschland hat im Jahr 2005 Kriegswaffen im Wert von 1,6 Milliarden € ausgeführt (2004: 1,13 Milliarden €). Die Kriegswaffenausfuhren machen 0,26 Prozent aller deutschen Exporte aus (2004: 0,15 Prozent). Zwischen 1997 (Wert der Ausfuhren: 707,4 Millionen €) und 2005 haben sich die Ausfuhren mehr als verdoppelt.”

“Die sechs wichtigsten Abnehmer von Kriegswaffen deutscher Herkunft waren im Jahr 2005 die Türkei, Spanien, Südkorea, Südafrika, die Niederlande und Kuwait.”

“Nach Schätzungen von SIPRI sind im Jahr 2005 etwa 950 Milliarden € weltweit für Rüstung ausgegeben worden. Damit sind seit 1998 die Weltrüstungsausgaben um 34 Prozent gestiegen. Inflationsbereinigt liegen sie sogar wieder auf dem Niveau der heißesten Phase des “kalten Krieges”. (…) Dennoch liegt in den USA der Anteil der Rüstungsausgaben am Sozialprodukt bei drei Prozent, während in Eritrea, Äthiopien, Burundi, Jordanien, Jemen, Syrien, Libanon oder Sri Lanka zwischen zehn und zwanzig Prozent des Sozialproduktes für militärische Zwecke bestimmt sind.”

“Die weltgrößten Rüstungsexporteure sind 2005 USA, Russland, Frankreich und Deutschland. Mit 41 % die wichtigsten Empfänger sind 2005 China, die Vereinigten Arabischen Emirate, Indien, Israel und Griechenland.”

Die GKKE bildet sich aus Vertretern des Evangelischen Entwicklungsdienstes (eed) und der Deutschen Kommission Justitia et Pax für die katholische Seite. Zu ihren Anliegen gehören die Erarbeitung gemeinsamer Stellungnahmen und der Dialog mti Politik sowie gesellschaftlichen Organisationen zu den Fragen der Nord-Süd-Politik.

 

Download des gesamten Berichtes: http://www.gkke.org/cms/upload/pdf/REB_2006-GKKE_41.pdf

 

 


Geschrieben von augur am 18. Dezember 2006 :: Rubrik: Eine Welt

Ehrang Oberstraße: Chronologie der Schlaglöcher nach Sanierung - Wer nimmt solch eine Reparatur ab?

Die zweite Sanierung der Oberstraße und Teile der Friedhofstraße in Trier Ehrang in diesem Jahr und die Folgen - Eine Chronologie der Ereignisse:

Einträge zum Thema vom 15.11.2006:

oberstrasse-in-ehrang-nach-zweiter-sanierung-fussgaenger-auch-in-zukunft-unerwuenscht.html

friedhofstrasse-in-ehrang-nach-der-sanierung-bilder-teil-1

friedhofstrasse-in-ehrang-nach-der-sanierung-bilder-teil-2

friedhofstrasse-in-ehrang-nach-der-sanierung-bilder-teil-3

gehwege-oberstrasse-ehrang-nach-der-sanierung-bilder-teil-4

gehwege-oberstrasse-ehrang-nach-der-sanierung-bilder-teil-5

gehwege-oberstrasse-ehrang-nach-der-sanierung-bilder-teil-6

gehwege-oberstrasse-ehrang-nach-der-sanierungbilder-teil-7

eine-alte-frau-mit-stock-in-der-oberstrasse

gehweg-oberstrasse-zustand-bilder-teil-8

Eintrag zum Thema vom 21.11.2006:

oberstrasse-ehrang-neue-schlagloecher-nach-sanierung

Eintrag zum Thema vom 23.11.2006:

zwei-arbeiter-der-swt-flicken-zwei-schlagloch-kanaldeckel-oberstrasse-ehrang

Eintrag zum Thema vom 28.11.2006:

ehrang-zwei-arbeiter-der-stadtwerke-und-ein-tag-fuer-einen-kanaldeckel

Eintrag zum Thema vom 29.11.2006:

stadtwerke-wieder-in-ehrang-oberstrasse-zwei-arbeiter-ein-tag-ein-kanaldeckel

Eintrag zum Thema vom 30.11.2006:

swt-in-ehrang-640-euro-fuer-einen-kanaldeckel-anheben

Eintrag zum Thema vom 14.12.2006:

leider-nochmals-ehrang-oberstrasse-wer-repariert-die-schlagloecher-nach-sanierung

 

Wer wird nun die Abnahme dieses Pfusches durchführen? Wer ist verantwortlich für die rauhe Fahrbahn und die vielen tiefen Schlaglöcher nach der Sanierung?

Aus dem Rathaus heißt es dazu lapidar, dass man die billigste Lösung gewählt habe. Die Folgen sieht man nun. Der Straßenbelag würde sich im Sommer bessern, wenn es wieder warm sei. Dann würde sich die Oberfläche verflüssigen und einebnen. Und das haben sich “Studierte” (Zitat aus der Verwaltung) im Rathaus ausgedacht?

Wer sorgt nun für die Fertigstellung der restlichen Arbeiten bzw. für die Sanierung der Sanierung? Seit Tagen sieht man nun bereits wieder keine Arbeiter der Stadt oder der Stadtwerke in Ehrang. Oder ist es ihnen jetzt zu kalt? Die warme Periode war jedenfalls lange genug in diesem Jahr.

Fortsetzung folgt!

 

 

 


Geschrieben von augur am 16. Dezember 2006 :: Rubrik: unser Trier

Baubeschluss Generalsanierung Freibad Trier-Süd

Herbststimmung an der Mosel

 

 


Geschrieben von augur am 12. Dezember 2006 :: Rubrik: unser Trier

leider nochmals: Ehrang Oberstraße - Wer repariert die Schlaglöcher nach der Sanierung?

Nachdem ich bereits mehrfach über die schlechte zweite Sanierung der Oberstraße und Friedhofstraße in Ehrang berichtet habe, sind seit Tagen nun bereits keine Arbeiter mehr zu sehen, obwohl es nach dem Auftrag der neuen Teerschicht noch etliche neu entstandene Schlaglöcher gibt, zum Ärgernis vieler Autofahrer.

Auf nachfolgenden Bildern sind fast sämtliche Schlaglöcher der Oberstraße und Friedhostraße der Reihe nach von unten beim Feuerwehrhaus beginnend (Stand: 12.12.2006) dokumentiert. Ich frage mich nun, wer nach Meinung der “Studierten” im Rathaus (Selbstaussage eines Verwaltungsmitarbeiters) der Stadt Trier nun verantwortlich für die Beseitigung der Schlaglächer ist. Die Stadt Trier bzw. das Bauamt für die mit weißen Pfeilen markierten Kanaldeckel? Die Stadtwerke für die Gas- und Wasserhydranten? Oder gar die Feuerwehr ;-)

Wie wird es wohl weitergehen? Fortsetzung folgt!


Geschrieben von augur am 12. Dezember 2006 :: Rubrik: unser Trier

Die Mehrarbeit des ehemaligen Stadtkämmerers von Trier

Das Trier Verwaltungsgericht hat entschieden (siehe Nachricht des TV im Internet vom 11.12.06):

Der ehemalige Stadtkämmerer Triers kann keine Mehrarbeit für den Zeitraum von 1989 bis 1997 im “Wert von 50 000,- Euro” geltend machen, da laut Beamtengesetz Mehrarbeit ohne Vergütung möglich (und üblich) ist.

Zu Recht, denn wie auch das Gericht feststellte, gehören die von dem pensionierten Kämmerer angeführten und aus seiner Sicht in “Mehrarbeit” ausgeführten Tätigkeiten zur Funktion des Stadtkämmerers. Dies ist eine Leitungsfunktion und vergleichbar mit Tätigkeiten in der freien Wirtschaft. Dort ist tägliche Mehrarbeit in großem Umfang Normalität. Mag sein, dass dort auch die Gehälter wesentlich höher sind. Die Mitarbeiter dort haben aber nicht die gleiche Absicherung wie Beamte. Beamter ist man auf Lebenszeit und die Pensionen sind (noch) sicher. In der freien Wirtschaft kann man hingegen sehr schnell seinen hoch dotierten Arbeitsplatz verlieren…


Geschrieben von augur am 12. Dezember 2006 :: Rubrik: unser Trier

Kontrolle der Stadtwerke Trier am Beispiel Parkhaus Ostallee

Zu den Verlusten des Parkhauses Ostallee (gehört über die Parken in Trier GmbH (PIT) zu den Stadtwerken Trier GmbH) und das dortige Gratisparken, fand ich die “kleine Anfrage” von Reiner Marz im Landtag Rheinland-Pfalz vom 27.02.2004.

Spannend an  der Anwort  des damaligen Ministers Zuber ist die Tatsache, dass es keine Einflussmöglichkeiten des Staates im Rahmen der Kommunalaufsicht auf die Entscheidungen der privatrechtlich organisierten Gesellschaften wie die Stadtwerke Tirer GmbH gibt.

Wer kontrolliert eigentlich  die Stadtwerke? Wer durchschaut noch das “Entscheidungsgefüge”? Welche Einflussmöglichkeiten hat der Stadtrat Trier hierbei?


Geschrieben von augur am 12. Dezember 2006 :: Rubrik: unser Trier

Regionalbahnkonzept Trier - Vorlage zur Sitzung des Stadtrates Trier am 14.12.06

Eine neue Kultur der Öffentlichkeit und Bürgerbeteiligung scheint in Trier zu beginnen. Ausgelöst durch den Blogeintrag von Hans-Peter Linz “Die Presse muss leider draußen bleiben” vom 05.12.06 zur Sitzung des Dezernatssauschusses V vom 07.12.2006 hat in diesem Blogeintrag und in meinem Blogeintrag “oeffentlichkeit-bei-sitzungen-der-ausschuesse-des-gemeinderates-trier”

eine interessante Diskussion begonnen zur Transparenz von Entscheidungen im Stadtrat Trier und den dortigen Ausschüssen, sowie deren Öffentlichkeitsarbeit.

Jetzt hat Thomas Albrecht (VIELEN DANK!) auf seiner Homepage die Vorlage für die Sitzung des Stadtrates am 14.12.2006 zur Weiterentwicklung des Regionalbahnkonzeptes für die Stadt Trier mit vielen Details zum Download gesetzt.

Hoffentlich ist das ein Zeichen für einen Neubeginn in Trier und die gemeinsame Diskussion über Sachthemen ohne Parteigrenzen. Schön wäre es!

Ein kleines Detail am Rande: Da die Vorlage für den Stadtrat bereits am 01.12.2006 von der Stadtverwaltung unterschrieben wurde, liegt die Vermutung sehr Nahe, dass diese tatsächlich in der Sitzung des Dezernatsausschusses V am 07.12.2006 nur abgenickt wurde.

 


Geschrieben von augur am 11. Dezember 2006 :: Rubrik: unser Trier
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