Passend zu den Diebstählen von Baumaterial auf dem Herz-Jesu-Gelände in dieser Woche dieser besonders dreiste Vorfall, der sich bereits im letzten September in Ehrang ereignete und wo jetzt die Gerichtsverhandlung stattfinden wird:
Stellen Sie sich vor, es fährt ein Schrotthändler bei Ihnen am Haus vor und beginnt den kompletten Gartenzaun aus Stahl einzuladen, der im Vorgarten liegt und wegen Bauarbeiten abmontiert ist. Sie selbst schauen aus dem Fenster, können sich das Kennzeichen und die Mobil-Tel. Nr. gerade noch notieren. Da Sie nicht sofort auf die Straße können, rufen Sie den Schrotthändler auf sein Handy an und fragen, wieso der den Zaun mitgenommen habe und dass er ihn doch bitte umgehend zurückbringen solle.
Daraufhin antwortet dieser, eine Frau mit einem A3 habe ihn in Ehrang in der Bäckerei angesprochen und ihm gesagt, er könne den Gartenzaun abholen. Da dieser jetzt aber im Fahrzeug ganz unten liege, würde er ihn nach dem Abladen am nächsten Tag vorbeibringen. Doch nach zweit Tagen ist der Zaun noch nicht zurück. Sie rufen erneut den Schrotthändler aus Konz an und werden wieder vertröstet auf den nächsten Tag. Wieder tut sich nichts. Sie drohen mit einer Anzeige bei der Polizei. Doch wieder wird der Zaun nicht vorbeigebracht. Sie fahren zur Polizei und bringen den Fall zur Anzeige.
Mehr als ärgerlich an dieser Angelegenheit sind nun zwei Dinge: Die Gänge zur Polizei und Gericht, sowie der fehlende Zaun. Wer ersetzt nun die etlichen Meter aus Stahl von einem Schlosser mit Verzierungen angefertigten Gartenzaun? Der Schrotthändler etwa, der sicher kein Geld vorzuweisen hat?
Geschrieben von augur am 29. April 2007 :: Rubrik:
Ehrang
Psychologen entwerfen die Anordnung der Regale und Produkte in den Supermärkten ebenso wie die Werbung. Wie können wir uns als Verbraucher gegen die Strategien von Aldi, Lidl und Co. wappnen, wenn wir beim Einkauf durch den Supermarkt gehen?
In der neuesten Ausgabe von “Impuls” (Mai 2007), dem Mitgliedermagazin der KAB, fand ich folgende praktische Tipps:
- Meiden Sie Einkaufswagen. Sie sind groß und abschüssig, dass immer der Eindruck besteht, noch ist nichts im Wagen. Tipp: Gehen Sie mit Einkaufszettel einkaufen und nutzen Sie den Einkaufskorb. Wenn der voll wird, schmerzt das Handgelenk.
- Marketingstrategie Kundenkarte. Sie bringt zwar manchmal Rabatte und lässt uns glauben, ewas gespart zu haben, doch kann mit der Karte auch ihr Kaufverhalten ausgespäht werden.
- Bückware ist billiger. Teure Angebote stehen immer auf Augenhöhe im Regal. Ähnliche Produkte, aber billiger, sind meistens zwei Fächer tiefer zu finden.
- Achtung, Mini-Einkaufswagen für Kinder meiden. Eltern haben zwar während des Einkaufs ihre Ruhe (was zum Einkaufsvergnügen beiträgt), doch an der Kasse beginnt das Geschrei, wenn beide Wagen voll sind. Der Kindereinkaufswagen verleiht dem Nachwuchs schon früh lautstarke Selbständigkeit.
- Sonderangebote. Mitten im Gang aufgestellt laden sie zum Zugreifen ein. Nicht zuletzt, weil der Vergleich mit ähnlichen Produkten fehlt.
- Der schöne Schein. Bezeichnungen wie Klosterbrot und Bauernbrötchen oder Landliebe und Erlenhof assoziieren Frisches, Handfestes und Tradtionelles. Aber Bilder von freilaufenden Hühnern auf der Packung garantieren keine Bio-Eier von Freilandhühnern.
Geschrieben von augur am 28. April 2007 :: Rubrik:
Allgemein
Nun gibt es doch auch noch von mir ein Kommentar zum neuen Layout des Trierischen Volksfreundes. Ich finde es insgesamt sehr gelungen. Jedoch bin ich kein Fan der Farbbilder, wo Blut eben wie Blut aussieht und die Fantasie überhaupt nicht mehr gefordert ist. Manche Nachricht wird eben ohne Farbe abgemildert… Viele weiße Zwischenräume und die neue Schriftart geben ein modernes “Outfit”.
Die freihängende Uberschrift bei jedem Buch hatte mich sehr gestört und ich wollte schon einen Kommentar schreiben. Nun halte ich heute wieder einen TV in der Hand und stelle erfreut fest, dass es wieder eine Begrenzungslinie nach oben gibt. Aufgefallen?
Ein Kommentar meiner Nachbarin zum neuen TV: “Das Format des TV ist für zwei Rentner am Frühstückstisch zu groß!”
Geschrieben von augur am 27. April 2007 :: Rubrik:
Medien
Seit dem Sommer letzten Jahres läuft nun bereits die Sanierung der Oberstraße und Friedhofstraße in Ehrang. Der erste Schritt bestand in der Füllung der diversen Schlaglöcher. Keine schlechte Tat, die eigentlich vollkommend ausreichend war. Doch dann rückten im September erneut die Baumaschinen an, um einen “kostengünstigen” nassen Teerbelag auf die Straße aufzutragen, dessen rauhe Oberfläche sich dann im nächsten Jahr “verfeinern” sollte, wenn die Wärme kommt. Die Wärme ist da, die Straßenoberfläche allerdings weiterhin unverändert…
Nun habe ich in der Merowingerstraße eine weitere Sanierungsmethode entdeckt. Mit viel Mühe und Arbeit wurden dort flächendeckend sämtliche (!) vorhandene Risse und Fugen großzügig mit flüssigem Teer ausgegossen. Dieser wiederum anschließend mit Sand bestreut um das Kleben an Rädern etc. zu verhindern.
Ich bin nun gespannt, welches die nächste Sanierungsmethode im “Versuchsort Ehrang” sein wird und wann die Reparaturen der Sanierung in der Oberstraße und Friedhofstraße endlich abgeschlossen sein werden. Dort klappernd und bewegen sich die von einer Ehranger Tiefbaufirma ausgetauschten Hydranten von Tag zu Tag stärker.
Geschrieben von augur am 24. April 2007 :: Rubrik:
Ehrang
Geschrieben von augur am 12. April 2007 :: Rubrik:
Allgemein
Hirschhorn







Geschrieben von augur am 12. April 2007 :: Rubrik:
Allgemein



Geschrieben von augur am 12. April 2007 :: Rubrik:
Allgemein
Sicher ein Bereicherung für Ehrang mit guter Verkehrsanbindung:
“Die Stadt Trier verpflichtet sich unter Verwendung der hierfür zweckgebundenen Haushaltsmittel von 150.000,- DM im Bereich zwischen Kyll und der B 52 eine Anlage mit zwei Sportplätzen und den notwendigen leichtathletischen Einrichtungen, Umkleideräumen sowie sanitären Anlagen zu bauen. Von diesen Einrichtungen soll sofort mit der Herstellung eines Spielfeldes möglichst mit Laufbahn begonnen werden, sobald die Grundstücke zu vertretbaren Preisen zur Verfügung stehen.”
§ 10 Abs. 2 Eingemeindungsvertrag Ehrang-Pfalzel vom 31.05.1969 bzw. 02.06.1969
Geschrieben von augur am 6. April 2007 :: Rubrik:
Ehrang
Aus dem Eingemeindungsvertrag Ehrang-Pfalzel von 1969:
“Die Stadt Trier verpflichtet sich, den in Auftrag gegebenen Bebauungsplan “Mittelweg” schnellstmöglich rechtskräftig werden zu lassen und mit den Bauarbeiten des in dieser Planung vorzusehenden Hallenfreibades unverzüglich zu beginnen, wenn die Zuschüsse hierzu bereitstehen. Sie verpflichtet sich, die für das Freizeitgelände erforderlichen Grundstücke baldmöglichst zu vertretbaren Preisen zu erwerben.”
§ 10 Abs. 3 Eingemeindungsvertrag Ehrang-Pfalzel
Geschrieben von augur am 6. April 2007 :: Rubrik:
Ehrang
Eine wesentliche Entlastung des Ortskerns von Ehrang vom Durchgangsverkehr würde der Bau einer weiteren Zufahrt zu den Häusern auf der Heide von Quint aus führen. Der Bau einer solchen Straße ist gehört zu den Verpflichtungen der Stadt Trier, die sich aus dem Eingemeindungsvertrag Ehrang-Pfalzel ergeben, dessen Unterzeichnung durch den damaligen Oberbürgermeister Harnisch am 02.06.1969 erfolgte.
Zitat:
“Die Stadt Trier wird das Baugebiet Heide durch eine ausreichend breite befestigte Straße mit dem Ortsteil Quint verbinden, sobald das Baugebiet Heide größtenteils bebaut sein wird.”
Quelle: § 6 Abs. 8 des Eingemeindungsvertrages Ehrang-Pfalzel
Wann wird diese vor nun fast 40 Jahren von der Stadt Trier eingegangene Verpflichtung eingelöst? Die zweite Verkehrsanbindung zur Entlastung von Friedhofstraße und Oberstraße sowie damit des Ortskerns von Ehrang vom Durchgangsverkehr ist längst überfällig!
Geschrieben von augur am 5. April 2007 :: Rubrik:
Ehrang