augur
“der andere blickwinkel”

Kinder in Deutschland 2007

Die Kinderstudie 2007 von world vision

Wer und was?
Mit „Kinder in Deutschland“ erscheint die bundesweite Kinderstudie mit Anspruch auf Repräsentativität. Befragt wurden 1592 Kinder von acht bis 11 Jahren, zusätzlich erfolgte eine Befragung der Eltern. So grundsätzlich wie dargestellt erscheint sie mit Blick auf das Kinderpanel des dji oder das LBS Kinderbarometer (das dieses Jahr erstmals bundesweit erhoben erscheint) eigentlich nicht.

Auftraggeber ist das internationale christliche Hilfswerk „world vision“, bekannt durch seine Aktion „Weihnachten im Schuhkarton“. Nachdem world vision schon einmal im nationalen Bereich mit einem Förderwettbewerb in Zusammenarbeit mit dem Rundfunkbeauftragten aufgetreten ist, erhebt world vision mit der Studie den deutlichen Anspruch, Grundlagen für eine „Anwaltschaftsarbeit“ für Kinder in Deutschland zu schaffen, und drückt dies auch im Vorwort so aus.

Erstellt wurde die Studie vom „Shell Jugendstudien“ Team rund um Prof. Dr. Klaus Hurrelmann, der diese Studie auch als Vorbild der „Kinderstudie 2007“ benennt“.

Der Interviewbogen umfasst 73 Fragen, die teilweise in kurze Fragebäume führen. Umfang, aber auch Abstraktionsgrad der Fragen (Bsp.: Wie lange machst Du …etwas für die Schule?) lassen mit Blick auf das Alters fragen aufkommen, wie belastbar die Bögen teilweise am Ende gewesen sein werden. Mit ca. 1600 Bögen bewegt sich die Studie ohnehin eher am unteren Ende der seriösen Repräsentativität. Leider werden diese Fragen in den sehr kurzen Angaben zur Methodik nicht beantwortet.

Die Ergebnisse:

Familienstrukturen:
Ausführlich stellt die Studie die Familienstrukturen dar, die den Hintergrund des Aufwachsens von in der bilden. Sie sind der „Heimathafen“ von dem aus die Erkundung und Aneignung der Welt erfolgt und bestimmt wesentlich die Möglichkeiten hierzu.
-Ein rundes Viertel der Kinder lebt nicht mit beiden leiblichen Eltern zusammen.
- 17% leben bei einem alleinerziehenden Elternteil,
- 6% mit einem Stiefelternteil

Dem gegenüber leben 70% in klassischen Kernfamilie, die Generationenübergreifende Familie ist mit 3% fast ausgestorben.

Auch die Kinderzahl pro Familie ist eher gering:
- 25% leben ohne Geschwister
- 50% der Kinder haben ein Geschwisterkind
- nur 25% haben zwei oder mehr Geschwisterkinder.

Ein letztes Datum zeigt eine relevante Veränderung der klassischen Familienstruktur: Mit 42 % sind die Kinder, die in einer Familie leben, in der der Vater alleine für den Erwerb zuständig ist, in der Minderheit. Die Konsequenzen dieser Familiestrukturen sind (vordergründig) eher gering. Vor dem Hintergrund dieser Familienstrukturen, insbesondere mit Blick auf den Erwerbshintergrund überraschen zwei Daten:

Zum einen besuchen nur 18% eine außerfamiliäre Nachmittagsbetreuung, wobei sich der klassische Ost-West-Unterschied bestätigt (im Osten 50%), die Versorgung und Betreuung wird weitgehend durch die Familie und insbesondere durch die Eltern sicher gestellt.

Zum anderen spielen daneben Formen der Ganztagsschule eine sehr untergeordnete Rolle: Nur jedes neunte Kind besucht eine solche (11%). Dabei zeigen Ganztagsschulen eine deutliche Tendenz in Richtung „Städtisch“, „formal geringerer Bildungsgrad“ und leichter „Überrepräsentanz unterer Mittelschichten“. Deutet sich hier an, dass die Ganztagsschule zum Betreuungsinstrument für Kinder aus benachteiligenden Zusammenhängen wird?

Mit Blick auf die Familienstrukturen erscheint ein weiterer Ausbau öffentlicher Betreuung ebenso geboten, wie Möglichkeiten der Flexibilisierung von Arbeit usw. Bei der Bewertung dieser Daten darf nicht vergessen werden, dass sie insgesamt nur diejenigen Familie abbilden, die unter diesen offensichtlich nicht sehr kinder- und familienfreundlichen gesellschaftlichen Bedingungen sich dennoch für Kinder entschieden haben. Diese allerdings schaffen es offenbar mit entsprechendem persönlichen Einsatz und individuellen Lösungen im Hohen Maße selbst ihrer Elternverantwortung nachzukommen.

Ein letztes Ergebnis in diesem Kontext zeigt schließlich ein eher ruhiges und wenig konfliktives Familienklima – nur 6% der Kinder berichten von „regelmäßigem Streit“ mit ihren Eltern. Dabei erleben allerdings noch 14 % der Kinder elterliche Gewaltmaßnahmen wie Züchtigungen oder Ohrfeigen. Eine Gewalt-freie Erziehung ist also bei beidem noch nicht gegeben. Sorge bereitet, dass hier (erneut) Kinder aus den unteren Herkunftsschichten im vergleich am meisten betroffen sind. Insgesamt erinnern diese Ergebnisse stark an die Daten der Shellstudie, die eher partnerschaftliches-kooperatives Verhältnis zwischen Eltern und  Jugendlichen annimmt. Ein solches scheint auch überwiegend das Erziehungsverhalten gegenüber Kinder zu prägen.

Armut, Benachteiligung und Migration
Die Studie unternimmt durch die Erhebung einer subjektiven Selbsteinschätzung der Eltern einen interessanten Versuch, die Armutsproblematik aus einer  neuen Persperktive zu fassen. Befragt wurden Eltern, wie sie mit ihrem Einkommen auskommen. 13% nur dies nur „schlecht“ oder „sehr schlecht“. Besonders häufig sind hier erwerbslose, alleinerziehende sowie Eltern aus Ostdeutschland vertreten. Wird dieses Tableau um Bildungsposition der Eltern und die Familienstruktur („Alleinerziehend“) erweitert, so lassen sich 9% der Kinder einer „Unterschicht“ und 19% einer „unteren Mittelschicht“ zuordnen.

Damit bestätigt die Studie letztlich die bekannten Daten aus einer neuen Perspektive. Es verdient Beachtung, dass Hurrelmann & Co. Nach der unproduktiven „Prekariatsdebatte“ den Mut finden, die Daten so klar zu interpretieren: in der Tat zeichnet in allen Untersuchungen immer wieder sich ein Segment von rund 10% der Kinder ab, die in solchen Formen von Armut leben, die aufgrund struktureller Faktoren und Beharrungsmomente sich auch klar als eine gesellschaftliche „Schicht“ identifizieren lassen.

Die schlechten Chancen von Kindern aus den „unteren Herkunftsschichten“ belegt die Studie an vielen Stellen (s. o.) – andere Bespiele bezüglich Taschengeld, Freizeitgestaltung, Leseverhalten usw. ließen sich anführen.

Migration ist ein wesentlicher Teil des Lebens von Kindern: 11% der Kinder in Deutschland haben keinen deutschen Pass, weitere 13% stammen von Eltern ab, die selbst nicht in Deutschland geboren wurden. Also hat ein Viertel der Kinder einen Migrationshintergrund im engeren Sinne. Dabei sind die Unterschied zu Kindern ohen Migrationshintergrund zwar gegeben, aber weniger ausgeprägt als oft vermutet. In den Familienstrukturen gibt es zwar leichte Tendenzen zu intakten Kernfamilien, Mehrgenerationenfamilien oder auch zu Mehrkind-Familien, diese Unterschiede bewegen sich aber je im Bereich von unter 5%. Mit 17% sind Kinder mit Migrationshintergrund deutlich (um 8%) überrepräsentiert in der untersten Gesellschaftsschicht. Aus diesen strukturellen Daten lassen sich deutliche Handlungsbedarfe für eine aktivere Integrationspolitik ablesen, eine generelle Gleichsetzung von „Migration“ mit „Benachteiligung“ oder gar „Armut“ wäre jedoch zu weit gegriffen.

Auch hier lässt sich eine besondere Risikogruppe erahnen. Innerhalb der Kinder mit Migrationshintergrund fallen die auf, die keine deutsche Nationalität besitzen und deren häusliche Umgangssprache die Heimatsprache der Eltern ist. Hier dürften zahlreiche Integrationsprobleme kumulieren.

Dem Zusammenhang von Bildungsverlauf und Herkunftsschicht widmet die Studie ein eigenen Kapitel, den Ergebnisse bestätigen das bereits – etwa aus dem Bildungsbericht der Bundesregierung –  Bekannte, so dass eine Wiedergabe der Ergebnisse an dieser Stelle überflüssig ist.

Religiosität und Freizeitgestaltung
Unterschiede hinsichtlich der Herkunft prägen auch die religiöse Identität von Kindern. Hier prägen sich – so die Studie – deutlich drei Kulturen aus:
- der „religionsferne Osten“ (nur 22% „Religion ist zu hause wichtig“)
- der „plurale Westen“ (49% w. v.) sowie
- die „Welt der Kinder mit Migrationshintergrund“ (67% w. v.)

Dabei sind 11% der Jungen und 12% der Mädchen in einer „Kirchengruppe“ aktiv. Dies stellt eine wichtigsten Formen der Freizeitgestaltung in der Gruppe neben Sportvereinen und Musikschulen dar.

Die Studie befasst sich daneben auch mit den peer-group-Zusammenhängen von Kindern und intepretiert – etwas gewagt – dass 68 % der Kinder hier „angemessen integriert“ sei. Dahinter steht, dass nur 21% der Kinder gerne „mehr Freunde“ und 6% der Kinder gerne ein(e) Hauptfreund(in) hätten. Insgesamt wirken die Daten zu dünn, um z. B. eine Beurteilung von „Verinselungsphänomenen“ vorzunehmen. Immerhin werfen die Daten ein interessante Schlaglicht auf das Sozial- und Gefühlleben von Kindern, etwa auf ihre große Wertschätzung für Eigenschaften bei Freund(inn)en wie „Verlässlichkeit“ oder die „Bereitschaft, für Freunde einzustehen“. Beklemmend wirkt in diesem Zusammenhang, das grade auch im bereich der sozialen Integration eine erhebliche Benachteiligung von Kinder aus den unteren Herkunftsschichten besteht: : Grade sie sind es, die am wenigsten hinreichend sozial integriert sind.

Konsequenzen aus den Forschungsergebnisse
Am Ende der Studie wagen die Autor(innen) Klaus Hurrelmann und Sabine Andresen auf 29 Seiten einen Ausblick, den sie unter den Gedanken stellen: „Ein ganzes Dorf wird gebraucht, um ein Kind stark zu machen.“ Dieser Ausblick gelingt nur teilweise. Zunächst wird gerafft der Rahmen der aktuellen politischen Diskussion wieder gegeben, von der UN-Kinderrechtskonvention über die Aufnahme von Kinderrechten in die Verfassung bis hin zum Nationalen Aktionsplan für ein kindergerechtes Deutschland (NAP). Etwas konkreter wird die Betrachtung, wer denn zum „gesellschaftlichen Dorf“ gehört und in welcher Form aktiviert werden muss. Auch hier ist wenig neues zu lesen, der Bogen spannt sich von der Bearbeitung der Armutsproblematik, Familienunterstützung, Elternbildung, Kampf gegen Vernachlässigung, Bildungspolitik für Kinder und Gesundheitspolitik. Hier viele gute, berechtigte und damit auch altbekannt Forderung  wiederholt, ohne das neue Akzente ins Auge fallen würden, die nicht aus Vorgängerstudien- oder Berichten – oder auch dem NAP -bekannt wären. Immerhin bietet die Studie aber erstmal eine kohärent auf Kinder bezogene Politikstrategie, die Kinder auf Basis einer einheitlichen Erkenntnislage in den Mittelpunkt stellt. Dies ist ein großer Verdienst der Studie.

Für die Jugendverbände und die Kinder- und Jugendarbeit findet sich dann noch ein echtes kleines „Juwel“ in dem hier erstmal so deutlich entwickelten Vorstellung einer „Freizeitpolitik“ für Kinder. Die spannenden Zusammenhänge zum Gesellungsverhalten, die den Hintergrund bilden, wurden bereits kurz rezipiert. Hurrelmann und Andresen werten es als eines der „wichtigsten und überraschenden Ergebnisse (…) die (…)Bedeutung, die dem Freizeitverhalten der Kinder für ihre (…) Persönlichkeitsentwicklung zukommt.“ (S. 380). Leider wird die Auswertung vor allem mit Blick auf das Medienkonsumverhalten verfolgt. (Bereits die Überschrift: „Anregen lassen oder Fernsehen?“ wirkt populistisch.) Für die Arbeit mit Kindern wird hier zumindest eine Spur aufgezeigt, die kinderpolitisch weiter verfolgt werden muss.

Wert für Politik und Praxis
Zusammengefasst ist festzustellen, dass die Studie vieles Bekannte bestätigt, weniges konkretisiert und hinsichtlich der Konsequenzen eher summarisch denn progressiv wirkt. Besonders eingängige Typisierungen oder Zuspitzungen a la „pragmatische Idealisten“, die bislang eher gefühltes auf den Punkt bringen und für den (politischen) Diskurs handhabbar machen, sind zumindest beim ersten Lesen nicht feststellbar.

So mag den die Studie für dem einen oder die andere das Arbeitsleben erleichtern, aufgrund der jetzt verfügbaren kohärenten Forschungslage. Zu wünschen wäre, dass durch die konzentrierte und aufbereitete Form einer empirischen Datenlage, ihrer Interpretation und politischer Perspektiven die Studie auch den Personenkreis derjenigen erweitert, die sich fundiert für die Verwirklichung der Kinderrechte in Deutschland einsetzen.

World Vision Deutschland e. V. (Hrsg.): Kinder in Deutschland 2007, 1 World Vision
Kinderstudie, Frankfurt am Main, 2007

Quelle 


Geschrieben von augur am 27. November 2007 :: Rubrik: Kinder

Kongress „Kirchen gegen Armut und Ausgrenzung“

Kirchengemeinden wollen sich gemeinsam gegen Armut und Ausgrenzung engagieren

Kongress „Kirchen gegen Armut und Ausgrenzung“ in Heidelberg

Heidelberg (23.11.07). Gruppen engagierter Bürgerinnen und Bürger, Kirchengemeinden, aber auch Städte und Landkreise haben neue Initiativen ergriffen, armen und ausgegrenzten Menschen zu begegnen. Sie helfen in akuten Notlagen, wollen aber darüber hinaus mit den Betroffenen zusammen ihre Situation verändern. Dazu findet vom 06.-08. März 2008 der Kongress „Kirchen gegen Armut und Ausgrenzung“ in Heidelberg statt mit Workshops, Präsentationen von „Good-Practice-Modellen“, Vorträgen von Wissenschaftlern und Podiumsdiskussionen mit Kirchenleuten und Politikern aus Deutschland und Europa.

Neben dem Austausch über unterschiedliche Strategien ist Ziel des Kongresses, regional und europaweit eine größere Vernetzung der einzelnen Initiativen zu erreichen, um ausgegrenzten Menschen effektiver helfen zu können. Der Kongress wird organisiert vom Diakoniewissenschaftlichen Institut der Universität Heidelberg und dem Arbeitsbereich Caritaswissenschaft der Universität Freiburg und findet in Kooperation mit den Diakonischen Werken in Baden und in Württemberg sowie dem Diözesan-Caritasverband Freiburg statt. In Heidelberg unterstützen das Diakonische Werk, der Caritasverband sowie Mitarbeiter aus der Evangelischen und Katholischen Kirche die Vorbereitungen.

Eingeladen sind Freiwillige, kirchliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie alle, die ihre Projekte präsentieren wollen und Gesprächspartner suchen. Der Kongress ist auch offen für Verbände und Institutionen, die sich in Städten oder Regionen basisnah gegen Armut und Ausgrenzung engagieren oder engagieren wollen.

Themen des Kongresses werden unter anderem sein: Initiativen gegen Menschenhandel und Prostitution, Arbeit mit Menschen ohne Aufenthaltserlaubnis, Spiritualität der Nächstenliebe, Gemeindeaufbau im Umfeld von Armut, Arbeit mit sozial gefährdeten Jugendlichen und mit psychisch kranken Menschen, Kooperation von Kirchengemeinden mit caritativen und diakonischen Einrichtungen, politisches Engagement und Lobby-Arbeit, Entwicklung von Gemeinwesen, der Beitrag der Kirchen für ein soziales Europa.

Die Schirmherrschaft des Kongresses hat der Präsident des Europäischen Parlaments in Straßburg, Prof. Dr. Hans-Gert Pöttering, übernommen.

Nähere Informationen zum Kongress und Online-Anmeldung:
www.dwi.uni-heidelberg.de/diakonie-kirchen


Geschrieben von augur am 24. November 2007 :: Rubrik: Kirche

Wie Statistiken lügen oder: Die Milchmädchenrechnung der Frau Ahnen

Die Unterrichtsversorgung sei auch im Schuljahr 2007/2008 sichergestellt, meldet die zuständige Ministerin Ahnen aus Mainz. “Damit liegt die Versorgungsquote im siebten Schuljahr in Folge über der 98-Prozent-Marke.(…)” wird sie zitiert. Doch wieviel Prozent von was? Was sind hier 100%? Ist das die normale Unterbesetzung bei denLehrerstellen in Rheinland-Pfalz oder aber sind die 100% die optimale Versorgung mit Lehrern für kleine Klassen und ohne jeglichen Unterrichtsausfall? Was zählt überhaupt zur Statistik? So meldet der TV am Freitag, dass in der Statistik z.B. auch nicht die Fehlzeiten der Lehrer wegen Krankheit oder Fortbildung erfasst werden. Welche Aussagekraft hat solch eine Statistik überhaupt?

Weiter meldet der TV, dass Frau Ahnen während einer Woche im April sämtliche Fehlzeiten an den Schulen in Rheinland-Pfalz erfassen möchte. Kluge Planung von Frau Ahnen (bereits für den Wahlkampf?), denn im April möglichst noch nach den Osterferien dürften die Fehlzeiten der Lehrer am geringsten sein. 


Geschrieben von augur am 24. November 2007 :: Rubrik: Bund und Länder

Ein origineller Kettenbrief aus Frankreich

 

C’est une histoire tellement triste….

Bonne journée à vous toutes qui ètes en santé..!!

 Si tu as un  tu vas le faire stp

 Ce qui suis svp, c’est une histoire vraie vous pouvez même téléphoner a ses parents ou leur envoyer une lettre, alors svp prenez un peu de votre temps pour lire ceci :

UNE PETITE FILLE MALADE DU CANCER (LES MEDECINS PREVOIENT SA MORT DANS SIX MOIS VOUS POUVEZ L’AIDER SANS PAYER!!!!)

 lisez bien svp LIS LE JUSQU A LA FIN fais le suivre a tout ton monde. Merci. Pour une petite fille malade.

 

Bonjour, Je suis un jeune papa de 29 ans. Ma femme et moi avons eu une vie merveilleuse ensemble. Nous avons un enfant.

Son nom est Rachel,et elle a 10 ans. Il n’y a pas longtemps,le docteur a détecté un cancer du cerveau dans son petit corps.

 Il y a seulement une solution pour la sauver : une operation. Malheureusement, nous n’avons pas assez d’argent pour payer le prixAOL et ZDNET ont accepte de nous aider. Le seul moyen qu’ils ont est le suivant : je vous envoie cet email, et vous l’envoyez a d’autres personnes.

  AOL va suivre cet email, et compter combien de personnes l’ont eu.

 Chaque personne qui ouvre cet email et qui l’envoie à au moins 3 autres personnes, nous donnera 32 cents.

S’il vous plait,aidez-nous. Prenez le temps de lire car la musique cessera un jour. La vie est si courte. Lorsque tu cours si vite pour te rendre quelque part, tu manques la moitie du plaisir d’y etre. Lorsque tu  t’inquietes et te fais du souci toute la journee, c’est comme un cadeau non ouvert que tu jetterais …

La vie n’est pas une course,tu dois ralentir ton rythme, prends le temps d’ecouter la musique avant que la chanson ne soit terminee.

S.T.P. envoie ceci afin d’aider une petite fille. S.T.P.Fais circuler ce courrier a toutes les personnes que tu connais.

C’est la demande d’une petite fille qui quittera bientot ce monde car elle est victime d’une terrible maladie : le CANCER.

Merci pour l’effort, ceci n’est pas une chaine de lettre, mais le choix pour chacun d’entre nous de sauver une petite fille qui souffre d’une sérieuse et fatale forme de cancer.

 Cette petite fille n’a que 6 mois a vivre.

 Elle souhaitait envoyer a tout le monde une lettre leur disant qu’ils devraient vivre leur vie le plus pleinement possible puisqu’elle ne pourra jamais aller au bal de graduation.

 Elle ne se mariera jamais et n’aura point d’enfant(s).

 En envoyant ce mot a autant de personnes que tu peux, tu peux lui donner a elle et a sa famille, un peu d’espoir. Quelqu’un a envoyé cette lettre a 500 personnes!!!!

Je sais que tu peux l’envoyer a au moins 5-6 personnes.Un petit effort… et si tu es trop égoiste pour prendre 10-15 minutes de ton temps pour passer au travers ce message et l’envoyer a quelques personnes, eh bien,tu es une personne malade.

 Pense juste que ca pourrait être TOI ou ton enfant

 Merci, surtout ne DÉTRUISEZ pas ce témoignage, faites le circuler

 


Geschrieben von augur am 24. November 2007 :: Rubrik: Frankreich

NPD will in Krottelbach/Kusel ein Tagungshaus mieten - Landrat wehrt sich - DEMO

Krottelbach/KuselLandrat wehrt sich gegen NPD-Haus

Mit “demokratischem Widerstand” soll im Landkreis Kusel das Entstehen eines Treffpunkts und Schulungszentrums der rechtsradikalen NPD verhindert werden. Dies sagte Landrat Winfried Hirschberger (SPD). Die NPD will in Krottelbach ein Haus mieten.

Ursprünglich hieß es, die Rechten wollten in dem Ort ein Haus kaufen. Doch das dementiert die Partei jetzt. Ein NPD-Sprecher sagte, die Partei plane, das Haus zu mieten. Der Besitzer der Immobilie sei auf die Partei zugekommen und habe sein Haus angeboten. Dadurch sei die Partei erst auf Krottelbach aufmerksam geworden. Die NPD wolle in dem Haus eine Geschäftsstelle einrichten. Von dort aus solle der Kommunalwahlkampf 2009 geführt werden.

Demo gegen NPD-Zuzug am Freitag

“Wir werden mit demokratischen Mitteln dagegen zu Felde ziehen”, sagte Hirschberger. Allerdings sei nicht damit zu rechnen, dass die 1.000-Seelen-Gemeinde oder der Kreis selbst das Haus kauften. “Wir wollen denen die Hölle heiß machen, dass sie sich nicht bei uns wohl fühlen”, so Hirschberger.

Erste Gelegenheit dafür ist am Freitag bei einer Demonstration vor dem fraglichen Haus. Während dort bereits eine NPD-Versammlung geplant sei, wollten sich Gegendemonstranten aus der gesamten Region vor dem Gebäude versammeln. Zu den Organisationen, die zu der Demonstration aufgerufen haben, gehört nach Angaben des Landrats ein “Bündnis gegen Rechts” ebenso wie der Landfrauenverband. “Wir wollen denen deutlich machen, dass sie unerwünscht sind”, sagte Hirschberger. “Demokratie ist etwas, das jeden Tag erkämpft werden muss. Es ist der Aufstand der Anständigen, der jetzt gefordert ist.”

Kreisverwaltung will notfalls Probleme machen

Der Landrat sagte, er sei sicher, dass der Widerstand gegen ein NPD-Haus “nicht nachlassen” werde. Näheres wollte er nicht sagen. Nach Angaben Hirschbergers habe er auch den Hauseigentümer daran erinnert, dass auch er eine demokratische Verantwortung habe.

Quelle 

Anti-Nazi-Manifestation
Freitag, 16. November 2007
Krottelbach, VG Glan-Münchweiler, Hauptstraße
19:00 h
 

Die NPD lädt für den gleichen Tag zu “Politischer Gesprächskreis/Interessentenveranstaltung in Krottelbach im Kreis Kusel ein.


Geschrieben von augur am 15. November 2007 :: Rubrik: Bund und Länder

Clevere Idee Herr Adams

Der neuesten Ausgabe der Rathauszeitung entnehme ich den tollen Vorschlag von Herrn Adams, statt des Bücherbusses die Büchereien der Grundschulen aufzuwerten für die Kinder. Ein Rotationsprinzip soll die Aktualität der Bücher garantieren und Grundschulen, die bisher keine Bücherei haben, sollen eine bekommen.

Einen großen Fehler hat jedoch die Rechnung von Herrn Adams: Die Betreuung der Büchereien. Wer übernimmt die bisher? Richtig. Die Lehrerinnen und Lehrer der Schulen garantieren für ein oder zwei Stunden gegen eine entsprechende Anrechnung in ihrem Stundendeputat die Öffnungszeiten. Und woher kommt das Geld? Richtig! Die von der SPD geführte Landesregierung ist über die ADD für die Lehrerwochenstunden verantwortlich und somit auch für die Betreuung der Bibliotheken in den Schulen.

Ein Schelm, wer hier Schlechtes denkt. 


Geschrieben von augur am 14. November 2007 :: Rubrik: unser Trier

Ortsbeirat Ehrang tagt am 15.11.

Der Ortsbeirat Ehrang-Quint tagt am Donnerstag, den 15.11.07 um 19.00 Uhr im Bürgerhaus. Auf der Tagesordnung steht der Schallschutz an der neuen Stahl-Eisenbahnbrücke über die Kyll. Außerdem geht es um den Haushalt 2008 und das Investitionsprogramm bis 2011.

http://www.ehrang.de/OV/docs/ob_einladung.html

http://www.ehrang.de/OV/docs/protokolle/19_09_07.pdf 

Quelle: Rathauszeitung vom 13.11.2007


Geschrieben von augur am 14. November 2007 :: Rubrik: Ehrang

Erneut Auto angefahren in der Friedhofstraße mit Fahrerflucht

Am Dienstag ist erneut ein in der Ehranger Friedhofstraße parkendes Auto angefahren worden. Die hier parkenden Fahrzeuge der Anwohner bieten den Fußgängern nicht nur Sicherheit auf dem Gehweg der stark befahrenen Ortsstraße, die gleichzeitig Bundesstraße 422 ist. Die Autos am Straßenrand vermindern auch die hohen Geschwindigkeiten der durchfahrenden Autos und erhöhen so die Lebensqualität der Anwohner. Zudem gibt es kaum Alternativen. Deswegen müssen hier endlich mit einfachen Mitteln Parkplätze auf die Straße gezeichnet werden, die z.B. mit Blumenkübeln ständig die bisher lediglich auf 40 Km/h reduzierte Geschwindigkeit durchsetzen könnten.


Geschrieben von augur am 8. November 2007 :: Rubrik: Ehrang

Dresden ist auch eine Reise wert

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Geschrieben von augur am 4. November 2007 :: Rubrik: Allgemein

Radfahren in Berlin

Alltag in Berlin:

Radfahrer auf allen Gehwegen. Hier gibt es keine Diskussionen über Schilder oder rote Markierungen. Radfahren auf den Gehwegen ist in Berlin selbstverständlich und als Fußgänger muss man eben aufpassen. Für Fremde sehr ungwohnt und mitunter auch gefährlich.

 


Geschrieben von augur am 4. November 2007 :: Rubrik: Radfahren
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