Speicher voll - NEUER BLOG
Ab sofort gibt es die Beiträge von augur im neuen BLOG:
http://augur-aus-ehrang.blog.volksfreund.de
Geschrieben von augur am 24. Februar 2008 :: Rubrik: Allgemein
Ab sofort gibt es die Beiträge von augur im neuen BLOG:
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Hier soll nach den Plänen der Stadtverwaltung eine neue Straße nach Ehrang führen (als Ersatz für die “Pfeifers Brücke”?):
An der Ampel soll es rechts abgehen.
Hier soll es irgendwann durchgehen nach Ehrang laut Stadtteilrahmenplan Seite 8.
Soll hier auf dem abgeholzten “Hochwasserdamm” ein neuer Radweg entstehen als Beitrag zur Sicherheit der Radfahrer, die hier auf dem Moselradweg die Straße überqueren müssen?
Schon vor längerer Zeit wurde in Ehrang gemunkelt, dass auf der Fläche hinter dem Krankenhaus ein neues großes Einkaufszentrum gebaut werden soll. Diese Fläche ist nun tatsächlich als “Siedlungserweiterungsfläche BE 16″ zwischen dem Bahndamm und der B53 neu im Stadtteilrahmenplan von 2005 auf Seite 16 (3) und auf Seite 19 vorgesehen.
Hier Bilder vom geplanten Baugelände:




“Tage der offenen Türe” bietet derzeit die ehemalige Jugendherberge neben der “Pfeiferschen Brücke” und lockt Kinder wie Jugendliche zu einem gefährlichen Spielplatz an.


Sogar Quadfahrer lockt das Gelände an, das weder von einem Bauzaun geschützt ist noch sind entsprechende Warnschilder aufgestellt.
Baubürgermeister Raban von der Malsburg hatte kürzlich schon hiesigen Architekten angekündigt, dass sie bei einem Sanierungsvolumen von 150 Millionen Euro für die 36 Heidelberger Schulen nicht unbedingt über Arbeitsmangel werden klagen müssen. Mittlerweile kursiert allein für die Internationale Gesamtschule (IGH) in Rohrbach, die erst 27 Jahre alt ist, eine immense Zahl: 40 Millionen Euro soll es kosten, das marode Gebäude in Schuss zu bringen.
titelt die Rhein-Neckar-Zeitung aus Heidelberg in ihrer heutigen Wochenendausgabe. Viele Jahre noch unter dem “Alt-OB Zundel”, der Anfang diesen Jahres verstorben ist, galt die Stadt Heidelberg als praktisch Schuldenfrei. Erfreulich, dass unter der Ära von Frau Weber als OB viele Dinge gerade im Bereich “Umwelt” und für Kinder und Jugendliche verändert wurden. So gibt es z.B. heute in Heidelberg in jedem Stadtteil ein Kinder- und Jugendzentrum oder aber die Straßenbahnlinien werden wieder gebaut, wo sie zu Zeiten der Bezuschussung von Diesel für Busse in den 60′ern abgebaut wurden.
Doch scheinen sich die Ausgaben in den letzten Jahren für die Modernisierung und Renovierung der Heidelberger Schulen angestaut zu haben, wenn man nun die Zahlen liest. Etwas pikant ist dabei der Betrag von 40 Millionen für die IGH, in der Frau Weber lange vor ihrer Zeit als Europa-Abgeordnete und Oberbürgermeisterin als Lehrerin tätig war. So wurde doch die Schule vor 27 Jahren erst komplett neu im Stadtteil Hasenleiser errichtet.
Bleibt zu hoffen, dass die Stadt die enormen Kosten neben den vielen anderen Projekten wie “Stadthalle”, “Stadt am Fluß” und “Bahnstadt” schultern kann, nicht nur aus finanzieller Sicht, denn: Optimale Bedingungen für die Bildung der Kinder und Jugendlichen ist die Investition in die Zukunft.
Am 6. März organisiert erlassjahr.de einen Studientag zum Thema “Klimawandel und Schulden” in Hannover: Die Folgen des Klimawandels sind nicht mehr nur eine rein ökologische Frage, sondern werden auch immer mehr zum Teil der entwicklungspolitischen Diskussion. Gerade auch die Entwicklungsländer haben – obgleich nicht Verursacher des Klimawandels – mit gravierenden Auswirkungen und daher auch mit hohen Anpassungskosten zu rechnen. Kann Entschuldung zur Lösung dieser Probleme in den Ländern des Südens einen Beitrag leisten? Ist Klima auch für erlassjahr.de ein politisch und inhaltlich interessanter Ansatzpunkt? Wo gibt es bereits Ansatzpunkte und wo könnten wir darüber hinaus ansetzen? Diese Fragen wollen wir gemeinsam auch mit ExpertInnen der Klimadebatte diskutieren.
Einladung und das Programm herunterladen.
Die alten Ehranger erzählen es immer wieder: Als die Heide in den 60′ er Jahren bebaut wurde, zogen viele Ehranger aus dem Ortskern von Ehrang hoch auf den Berg und liesen die Häuser unten verfallen. Traumhaftes Wohnen umgeben von Wald und Heidepflanzen in Bungalows und schmucken Einfamilienhäusern umgeben von Gärten mit englischem Rasen war nun angesagt. Doch an der Infrastruktur mangelt es bis heute. Nur ein einziger Fußweg führt vom Ortskern nach oben, der auch noch teilweise sehr gefährlich ist, da ohne ausreichende Beleuchtung und viele Treppenstufen gebrochen sind. Dann gibt es auch bis heute nur eine einzige Zufahrt, die nicht einmal einen Gehweg oder Straßenbeleuchtung hat. Der Linienverkehr, den es erst seit ein paar Jahren gibt, stand immer wieder zur Diskussion, ob er sich noch rentiert. Doch ohne Busverkehr haben Kinder und Jugendliche keine Möglichkeiten z.B. zur Schule zu kommen.
Nun soll also laut Stadtteilrahmenplan (siehe Vortrag der Verwaltung aus dem Jahr 2005 auf Seite 16) noch der letzte Rest echter Heide auf “der Heide” bebaut werden. Doch wie soll das die Heide von der Infrastruktur her verkraften?Der Individualverkehr, der sich täglich durch den engen Orstkern zwängt, wird bei ein oder zwei Autos pro Haushalt sich noch weiter erhöhen. Die im Eingemeindungsvertrag bereits vor 40 Jahren vereinbarte zweite Zufahrt über Quint wäre dann unentbehrlich. Und dann die traumhafte Natur… Wer sie kennt, würde sie vermissen. Ein geniales Naherholungsgebiet direkt vor der Haustüre der Ehranger.
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