EED warnt vor Auflösung des Entwicklungsministeriums
(Bonn, 28.09.2009) Der Verband Entwicklungspolitik (VENRO) hat Union und FDP vor einer Abschaffung des Entwicklungsministeriums gewarnt. Kernaufgabe des Ressorts sei es, die Armut in der Welt zu bekämpfen, sagte VENRO-Vorsitzende Claudia Warning am Montag in einem epd-Gespräch. «Wenn das Thema weltweite Armutsbekämpfung nicht mehr mit am Kabinettstisch sitzt, wird es anderen Interessen unterworfen, die die Außen-, Umwelt- oder Wirtschaftsministerien verfolgen», betonte Warning, die Vorstandsmitglied des Evangelischen Entwicklungsdienstes (EED) ist.
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30.09.2009
Die rheinland-pfälzische Umweltministerin Margit Conrad kündigt starken Widerstand gegen eventuelle Laufzeitverlängerungen von Atomkraftwerken, insbesondere von Biblis A und B an. Die Atomlobby und die Energiekonzerne verlören keine Zeit und stellten bereits jetzt ihre Forderungen an die schwarz-gelbe Koalition.
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Geschrieben von augur am 30. September 2009 :: Rubrik:
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Die sozialen Netzwerke verbreiten auch Nachrichten und bündeln Erfahrungen. So vermissen seit einigen Tagen einige Katzenfreunde ihre Tiere im Raum Schweich - Longuich - Riol, wo auch zwei Frauen offenbar auf frischer Tat ertappt wurden, als sie eine Katze auf einem Privatgründstück einfangen wollten. Das Kennzeichen des von den Frauen benutzten Autos konnte notiert und der Polizei gemeldet werden. Hoffentlich wird die Polizei hier erfolgreich tätig und die verschwundenen Katzen werden rechtzeitig vor den Versuchslaboren gerettet.
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KOMMUNALPOLITIK Ebling: Schluss mit “lähmender Polarisierung” in Stadt / Grüne erfreut über neue Gesprächsmöglichkeiten
Nach dem Beschluss des KMW-Aufsichtsrates, das Projekt des Kohlekraftwerks “einzufrieren”, werden die Karten für die politische Mehrheitsbildung in Mainz neu gemischt. SPD-Chef Michael Ebling verabschiedete sich und seine Partei endgültig vom Plan, auf der Ingelheimer Aue ein Kohlekraftwerk zu bauen: “Für die SPD Mainz ist das Projekt beendet”, erklärte er und bekräftigte gegenüber der AZ: “Auch wenn das Unternehmen dies aus haftungsrechtlichen Gründen nicht so klar ausspricht: Das Thema Kohle ist am Ende.”
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29.09.2009 Allgemeine Zeitung Mainz
Von Monika Nellessen
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Ich habe gerade auf der Internet-Plattform eine sehr gut gemachte neue Talk-Sendung entdeckt:
Talk am Petrisberg: Thema Bürgerhaushalt (Teil1)
www.volksfreund.tv/?bcpid=3691730001&bclid=7335069001&bctid=41913343001&refer=rightboxa
Talk am Petrisberg: Thema Bürgerhaushalt (Teil2)
www.volksfreund.tv/?bcpid=3691730001&bclid=7335069001&bctid=41917180001&refer=rightboxa
Der TV scheint in den Startlöchern zu sitzen.
Geschrieben von augur am 25. September 2009 :: Rubrik:
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Heute Morgen erschien bei “16vor” ein weiterer Artikel über die aktuelle Situation bei “Antenne West”:
www.16vor.de/index.php/2009/09/25/antenne-west-tief-in-der-krise/
Augur schrieb bereits mehrfach auch zu diesem Thema:
augur.blog.volksfreund.de/2009/08/01/videonachrichten-im-vergleich/
augur.blog.volksfreund.de/2009/07/30/ein-guter-videobeitrag-ueber-seifenistenrennen/
augur.blog.volksfreund.de/2009/06/17/herzog-telecom-ag/
… und der Trierische Volksfreund sitzt sicher längst in den Startlöchern, wenn man sich die jüngste Steigerung der täglichen Videonachrichten anschaut.
Geschrieben von augur am 25. September 2009 :: Rubrik:
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Mit einem Bio-Einkaufsführer können sich Verbraucher in Rheinland-Pfalz schnell und unkompliziert im Internet über Bezugsquellen für Bio-Lebensmittel informieren.
Unter www.bioeinkaufen.rlp.de finden Interessierte Adressen, Warenangebote und Dienstleistungen unter anderem von Landwirten, Winzern, Bäckern oder Metzgereien, wie die Verbraucherzentrale in Mainz mitteilte.
Auch Hotels und Restaurants, die Biospeisen anbieten, und Anschriften von kleineren Bioläden sind dort zu finden. Der online-Einkaufsführer werde laufend aktualisiert, Bio-Betriebe könnten sich jederzeit auf der Homepage registrieren lassen. Neben den Bezugsmöglichkeiten biete die Internetseite auch viel Wissenswertes rund um Bio-Lebensmittel.
24.09.2009 Pressemeldung der Staatskanzlei
Geschrieben von augur am 24. September 2009 :: Rubrik:
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Nun trennen sich unsere Wege. 25 Jahre hast Du mir und uns treue Dienste geleistet ohne zu murren. Nur einmal musstest Du zur Reparatur. Es kostete mich 80,- DM und dann ging es wieder weiter. Immerhin stolze 900,- DM musste ich damals für dich bezahlen. Das Geld stammte aus dem Verkauf einer “Ente” für eine Bekannte. Noch nie hatte ich selbst solch eine große Summe auf einen Schlag ausgegeben, denn der “Taschengeldparagraph” galt ja ab 18 nicht mehr. Eine Reparatur lohnt sich leider jetzt nicht mehr. Dein Bild und vor allem deine Farben sind noch immer einfach brilliant. Gestern war ich dann in Trier auf Tour durch die “Märkte”. Doch oh weh. Röhrenbildschirme sind “out”. Einen Flachbildschirm solle ich mir zulegen, meinen die Verkäufer. Das Bild der Flachbildschirme in der untersten Preisklasse kann jedoch leider in keinster Weise mit deinem mithalten und Röhrenbildschirm gibt es nicht mehr, wie ich feststellen musste. Dann wurde ich aber im “Kaufland” in der Schnäppchenecke fündig: Ein Röhrenbildschirm mit Stereo und sogar 55cm Bildschirm zu sagenhaften 69,99 Euro! Nachdem bei RATIO ein 37′er genauso viel gekostet hätte und immerhin bei “MEDIA” gerade 37′er von Grundig von 79,- Euro auf 50,- Euro runtergesetzt sind (die letzten Exemplare der Gattung), ein wahres Schnäppchen und habe so ihn mir bei Kaufland gekauft. Drei Jahre Garantie gäbe es obendrauf, verkündet zumindest die Verpackung. Von der Firma bzw. dem Vertrieb meines neuen Fernsehers habe ich zuvor allerdings noch nie etwas gehört. Auch meine Recherchen im Internet führen leider nicht sehr weit. Ich werde dich meinen guten alten GRUNDIG auf jeden Fall vermissen, denn in meiner Kinder- und Jugendzeit waren die Produkte von GRUNDIG noch angesagt. So war auch mein erster Kassettenrecorder (Mono!) selbstverständlich von GRUNDIG. Qualität eben.
Geschrieben von augur am 24. September 2009 :: Rubrik:
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(Bonn, 22.09.2009) Die G20-Staatschefs werden am 24. und 25. September in Pittsburgh, USA, Entscheidungen zur Überwindung der Finanzkrise treffen und die Weichen für die im Januar 2010 und April 2011 anstehenden Satzungsentscheidungen beim Internationalen Währungsfonds (IWF) und der Weltbank stellen. Der EED fordert die Macht- und Sitzverteilung in beiden Institutionen zugunsten von Entwicklungsländern zu verbessern.
„Die Macht- und Sitzverteilungen beim Internationalen Währungsfonds und bei der Weltbank müssen endlich gerechter geregelt werden. Das ist für die politisch und wirtschaftlich schwachen Niedrigeinkommensländer besonders wichtig, weil hier zum Beispiel über die Bedingungen für Märkte, Banken, Haushaltsausgaben, Armutsbekämpfung sowie über die Höhe von Zöllen, Schulden, Krediten und Steuern befunden wird“, sagte Rudolf Ficker, Vorstand des Evangelischen Entwicklungsdienstes (EED). Der EED unterstützt deshalb die Vorschläge einer IWF-Expertenkommission, die vom südafrikanischen Finanzminister Trevor Manuel geleitet wird, und die US-Sperrminorität bei IWF und Weltbank abschaffen will. Sie rät den Europäern, sich als eine Ländergruppe hinter einen Exekutivdirektor aus Europa zu scharen. Das würde etwa zehn Prozent der satzungsgemäßen Abstimmungsmacht und sieben europäische Sitze von Exekutivdirektoren für die Vertretung ärmerer Länder frei räumen.
Ähnliche Vorschläge wurden bereits von Bini Smagi, Vorstand der Europäischen Zentralbank, und von der Expertengruppe um Jacques de Larosière gemacht, die Bundeskanzlerin Angela Merkel in Fragen der Finanzkrise berät.
Die USA bestimmen mit ihrer Sperrminorität in beiden Institutionen letztlich, was auf die Tagesordnung kommt und was nicht. Sie haben den stärksten Einfluss auf Beschlüsse. Auch die Europäer haben mit acht von je 24 Exekutivdirektoren, darunter auch jeweils einem deutschen Exekutivdirektor, überproportionalen Einfluss in beiden Institutionen. In den Ländern Lateinamerikas, Afrikas und Asiens werden IWF und Weltbank von breiten Bevölkerungsschichten, zivilgesellschaftlichen Gruppen und zahlreichen Regierungen wegen ihrer Kreditkonditionalitäten immer noch als Unterdrücker und Ausbeuter gesehen. „Sie müssen sich öffnen und breiter legitimieren, damit die Entwicklung besser vorankommt“, forderte Rudolf Ficker. „Die Entwicklungsländer, darunter auch die ganz armen, müssen endlich spürbaren Einfluss auf die Entscheidungen dieser beiden wichtigsten zwischenstaatlichen Organisationen für die globale Entwicklung und Konjunktur erhalten“.
Weitere Informationen:
Peter Lanzet, Arbeitsstelle Entwicklungsfinanzierung, Fon: +49 (0)228 8101-2313, Mobil: +49 (0)170 8131-191Kontakt:
Johanna Laible
Pressereferentin
Evangelischer Entwicklungsdienst e.V.
Ulrich-von-Hassell-Straße 76
53123 Bonn
Telefon: ++49 (0)228 8101 - 2503
Fax: ++49 (0)228 8101 - 160
Email: presse@eed.de
Geschrieben von augur am 23. September 2009 :: Rubrik:
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Letzte Woche musst ich mal wieder meine Postagentur aufsuchen wegen meines Kontos bei der Postbank. Das Logo meiner Bank “des Vertrauens” prangt deutlich über dem Schalter, doch es ist anders, als man erwarten würde. Die Chefin selbst bedient mich. Einen Dauerauftrag muss ich wieder löschen und bitte um das entsprechende Formular. Das habe sie nicht da, bekomme ich zur Antwort. Ich solle es per Internet machen. Daran nehme ich aus Sicherheitsgründen nicht teil und wolle es auch nicht. Dann könne ich das auch einfach formlos auf einem Zettel erledigen, den sie zur Postbankpost beilegen wird. Gesagt getan. Ich füllte also ein formloses Schreiben an meine Postbank aus mit den zur Löschung des Dauerauftrages erforderlichen Daten. Doch groß war der Schreck, als ich jetzt auf meine Kontoauszug schaute: 8,- Euro wurden mir für die formlose Löschung berechnet. Hätte ich nicht darüber von meiner Postbankfiliale in der Postagentur aufgeklärt werden müssen? Mit einem Umschlag habe ich dann noch von der Postbank drei Formulare zur Einrichtung/Änderung von Daueraufträgen kommentarlos zugeschickt bekommen.
Heute habe ich die Chefin der Postagentur darauf angesprochen, die äußerst unfreundlich darauf reagierte. Sie habe mir das doch gesagt, dass es so viel Geld kosten würde…
So viel zur Auslagerung von Post- und Bankdienstleistungen an Postagenturen in Schreibwarenläden, Lebensmittelgeschäften und Kiosken.
NACHTRAG:
(…) Auf der Suche nach Gründen für ihr schlechtes Ansehen sollten Banker nicht nur über Boni und die Finanzkrise nachdenken. Sondern auch über den ganz normalen, durchschnittlichen Bankkunden. Denn der traut seinem Geldinstitut nur sehr bedingt über den Weg. Und das zu Recht, wie eine am Dienstag in Brüssel veröffentlichte Untersuchung der EU-Kommission in allen 27 Mitgliedsländern der Europäischen Union ergab. Danach beklagen viele Verbraucher, dass sie etwa bei der Einrichtung eines Girokontos so “unverständlich” und “unzureichend” informiert werden, dass sie weder genau abschätzen können, welche Gebühren auf sie zukommen, noch in der Lage sind, die Angebote konkurrierender Banken miteinander zu vergleichen. (…)”
Artikel bei Süddeutsche Online am 22.09.09
Geschrieben von augur am 22. September 2009 :: Rubrik:
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Götz Alsmann
Guten Tag meine Damen und Herren, liebe Kinder, mein Name ist Götz Alsmann. Haben Sie schon mal drüber nachgedacht, dass es auch heute noch auf der Erde Länder gibt, in denen Menschen, die sich für freie Wahlen stark machen, mit schlimmsten Repressalien bis hin zum Mord zu rechnen haben? Und auch bei uns ist das Recht auf freie Wahlen so alt noch nicht. Und die Generationen vorher, die dieses Recht erstritten haben, würden sich im Grabe umdrehen, wenn sie wüssten, dass heute viele Menschen einer freien, gleichen und geheimen Wahl gleichgültig gegenüberstehen. Das sollte man nicht tun. Man sollte wählen gehen. Man sollte dieses Recht wahrnehmen. Selbst wenn man nicht genau weiß, wen man wählt, sollte man sein Kreuzchen da machen, wo man das am wenigsten Schlimme vermutet. Denn: Jede Stimme, die nicht abgegeben wird, ist immer eine Stimme für die Falschen. Vielleicht sogar für die ganz Falschen. | 00:50
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Geschrieben von augur am 19. September 2009 :: Rubrik:
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