10% der Entwicklungshilfe kommen nicht an

Die EU trickst weiterhin bei der Entwicklungshilfe. Ca. 10 Prozent der Hilfe kommt nie in den Entwicklungsländern an. Nur neun EU-Ländern haben die selbstgesteckten Ziele erreicht. Das und vieles mehr zeigt der neue AidWatch-Bericht von CONCORD, dem Dachverband der europäischen Entwicklungs-NGO. Für den Download des Berichtes als pdf-Datei auf das Bild klicken:

Welcome to AidWatch 2011!

We’re a group of European aid experts, representing over 1,600 European NGOs.

Together, we hold the European Union to account on its aid commitments.

Download our full report here and check out this site to compare EU member states’ performance on aid.

aidwatch.concordeurope.org

AidWatch publishes an annual scorecard holding the 27 EU member states and the European Commission to account on their aid commitments and charting their progress towards aid targets.

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Studie: “Die Mitte in der Krise” – Rechtsextreme Einstellungen in Deutschland 2010

Jeder Zehnte wünscht sich einen “Führer”, jeder Dritte will Ausländer zurückschicken: Rechtsextreme Ansichten sind einer neuen Studie zufolge tief in der Gesellschaft verwurzelt – in der Wirtschaftskrise bekamen sie noch einmal Auftrieb. Die Intoleranz gegenüber dem Islam ist sogar mehrheitsfähig.

(Zitat “Spiegel-Online”)

DAS INHALTSVERZEICHNIS der Studie im Auftrag der Friedrich-Ebert-Stiftung:

Vorwort ………………………………………………………………………………………………… 5
Einleitung ……………………………………………………………………………………………… 7
1. Der Rechtsextremismusbegriff – Einführung und Problemanzeige …. 10
2. Die Befunde der „Mitte“-Studien und ihre Konsequenzen ………….. 21
2.1 Das Veralten des Autoritären Charakters ………………………………………… 29
2.2 Die Mitte – Das gesellschaftliche Zentrum und sein Rand …………………… 41
2.3 Prekarisierung und Krise ………………………………………………………………. 58
3. Die Mitte in der Krise ……………………………………………………………….. 68
3.1 Verbreitung rechtsextremer Einstellung …………………………………………… 72
3.2 Rechtsextreme Einstellung im Zeitverlauf ………………………………………… 89
4. Politik und Leben in Deutschland 2010 ……………………………………… 97
4.1 Deprivation, Lebenszufriedenheit, Arbeitslosigkeit und Demokratie …….. 97
4.2 Ökonomie und rechtsextreme Einstellung ……………………………………… 105
4.2.1 Einkommensschichten und rechtsextreme Einstellung im
Zeitverlauf 2002–2010 ………………………………………………………………. 105
4.2.2 Objektive und subjektive wirtschaftliche Situation –
was beeinfl usst die rechtsextreme Einstellung? ………………………………. 114
4.3 Antiamerikanismus, Globalisierung, Antikapitalismus,
Islamfeindlichkeit und rechtsextreme Einstellung…………………………….. 122
Inhalt
4 STUDIE IM AUFTRAG DER FRIEDRICH-EBERT-STIFTUNG
5. Zusammenfassung, Diskussion und Abschlussthesen ……………….. 136
5.1 Von der Mitte und dem Rand –Theoretische Grundlagen der
„Mitte“-Studien ……………………………………………………………………….. 136
5.2 Die Ergebnisse – Rechtsextreme Einstellung in Deutschland 2010 ……… 139
5.3 Diskussion und politische Konsequenzen ………………………………………. 149
Glossar ……………………………………………………………………………………………… 160
Literatur …………………………………………………………………………………………….. 163

Zum Download 180 Seiten pdf

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Neues von der Jubilee Debt Campaign (GB)

Die britische Erlassjahr-Kampagne empfiehlt gleich drei interessante Links. Über die Ursachen und Auswirkungen von Schuldenkrisen informiert das Material „Getting into Debt“. Das Handbuch kann man als Datei runterladen.

Die Auswirkungen der Überschuldung auf vier ausgewählte islamische Länder – Bangladesh, Libanon, Indonesien, Pakistan – werden von Jubilee Debt Campaign in einer gerade veröffentlichten Studie untersucht. Darin enthalten sind auch Hinweise auf themenrelevante Koran-Passagen.

Jubilee Debt Campaign verlangt von den Politikern ein Ende ihrer „zwielichtigen Geschäfte“ (dodgy deals) – stattdessen soll öffentliches Geld in nachhaltige und faire Investitionen fließen. Unterschreiben und mitmachen kann man auch online: http://www.jubileedebtcampaign.org.uk/

erlassjahr.de – Entwicklung braucht Entschuldung e. V., Carl-Mosterts-Platz 1,
40477 Düsseldorf, Tel.: 0211 / 4693-196, Fax.: 0211 / 4693-197, E-Mail: buero@erlassjahr.de

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Neue Zahlen zu den Schulden der ärmeren Länder bei Deutschland

Mehr als zwei Jahre lang hat das Bundesfinanzministerium darauf verzichtet, die Forderungen der Bundesrepublik an die Entwicklungs- und Schwellenländer zu aktualiserten. Wer wissen wollte, wie viel Geld Deutschland noch von ärmeren Ländern zu bekommen hatte, musste sich mit Informationen zum Stichtag 31.12.2007 zufrieden geben. Dank einer Kleinen Anfrage der Grünen Bundestagsfraktion sah sich der BMF nun genötigt, die Zahlen zum 31.12.2009 zu aktualisieren. Das BMF kündigt die Veröffentlichung der Zahlen auf seiner Website “voraussichtlich im Sommer” an. Offenbar ist es in der Berliner Wilhelmstrasse aber noch nicht sommerlich genug. Bei uns in Düsseldorf ist es hingegen so heiß, dass wir die Zahlen schon mal zum Download anbieten.

Insgesamt sind die Schulden von Entwicklungs- und Schwellenländern bei der Bundesregierung um 2,1 Mrd. € auf 21,58 Mrd. zurückgegangen. Davon entfallen 14,6 Mrd. € auf Schulden aus der Entwicklungszusammenarbeit und knapp 7 Mrd. € auf vom Staat entschädigte Schulden bei deutschen Exporteuren (“Handelsforderungen”). In den meisten Fällen liegt der Rückgang daran, dass die verschuldeten Länder regulär gezahlt haben. Dazu kommen die Effekte der nach und nach umgesetzten HIPC-Entschuldungsinitiative. Spürbar gestiegene Schulden hat Argentinien (durch Verzugszinsen auf die seit 2001 nicht mehr bedienten Handelsschulden von 1,8 Mrd.). Ähnlich liegt der Fall bei Myanmar und Simbabwe. Neue Kredite im Rahmen der Entwicklungshilfe bekamen Vietnam, Pakistan und Südafrika.

www.erlassjahr.de

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Zweifelhafte Geschäftsgebaren in der Outdoor-Branche

Die Hersteller von Outdoor-Funktionskleidung können sich freuen: Kaum eine andere Branche hat in den vergangenen Jahren trotz Wirtschaftskrise derart starke Zuwachsraten erzielt. Markenunternehmen wie The North Face, Schöffel oder Tatonka stehen für das Erleben der Natur, für die Sehnsucht nach fremden Ländern, für Freiheit und Abenteuer. Das Image der Outdoor-Unternehmen ist entsprechend positiv besetzt.

Zu Unrecht, wie jetzt die Kampagne für Saubere Kleidung_Clean Clothes Campaign (CCC) feststellt. Die Kampagne hat in den vergangenen Monaten Selbstbild und tatsächliches Geschäftsgebaren von 15 international tätigen Unternehmen der Outdoor-Bekleidungs-branche eingehend untersucht. Mit ernüchternden Resultaten.

So trifft etwa der in Deutschland ansässige Hersteller Schöffel, wie auch andere VertreterInnen der Branche, keinerlei Vorkehrungen für eine Mitbestimmung von ArbeiterInnen in Produktionsländern, in denen Gewerkschaftsfreiheit nicht existiert. Wieder andere Unternehmen verzichten gänzlich darauf, sich für die Einhaltung von Arbeits- und Menschenrechten bei der Herstellung ihrer Produkte zu engagieren. Löhne, die für ein Leben in Würde nicht ausreichen, verzeichnet die Kampagne für Saubere Kleidung ebenso wie im Fall des schwedischen Herstellers Fjällräven fehlende Obergrenzen für Überstunden, wodurch exzessiver Mehrarbeit in den Fertigungsstätten Tür und Tor geöffnet ist. Internationale Standards der ILO werden sogar in den Selbsterklärungen einzelner Unternehmen mißachtet.

Die aktuelle Studie wird vor dem Hintergrund der vom 15. bis zum 18. Juli in Friedrichshafen stattfindenden „OutDoor“ veröffentlicht, der größten Outdoor-Messe Europas. Das internationale CCC-Bündnis “Discover Fairness – aktiv für Menschenrechte” fordert die Branche zum proaktiven Handeln auf. Berlin / Münster, 12. Juli 2010.

Studie zum Download

(PDF, 955 KB)

Pressemeldung zur Studie

(PDF, 92 KB)

http://www.inkota.de/nc/aktuelles/detailansicht/vom/12/juli/2010/zweifelhafte-geschaeftsgebaren-im-zeichen-von-freiheit-und-abenteuer-europas-groesste-outdoor-messe/

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Neu: Verkehrsstudien im Raum Trier – Luxemburg

“Bei einer Pressekonferenz am 7. Mai 2010 im Rathaus der Stadt Trier waren die wesentlichen Ergebnisse beider Untersuchungen vom rheinland-pfälzischen Verkehrsminister Hendrik Hering vorgestellt worden.

Sie können sich digitale Fassungen der Untersuchungsberichte beider Untersuchungen zur Ansicht herunterladen.” (Quelle)

Folgen Sie dazu bitte diesen Links:

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Nein zum Ausverkauf von Afrika!

Ausländische Investoren haben innerhalb von drei Jahren allein in Afrika 20 Millionen Hektar Ackerland aufgekauft. Während die lokale Bevölkerung Hunger leidet, produzieren die Investoren Nahrungsmittel und Energiepflanzen für den Export.

Lesen Sie die schockierenden Beiträge über die Auswirkungen der Landnahmen auf die Bevölkerung in Mosambik und erfahren Sie, warum unter anderem Fonds der Deutschen Bank Gruppe Ackerland ins Visier genommen haben – und was die Bundesregierung gegen den Ausverkauf von Afrika tun kann.

Hier können Sie die Aktionszeitung herunterladen!

Quelle: www.inkota.de

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Veröffentlichungen des EED (Download)


EED | Evangelischer Entwicklungsdienst

Rechtzeitig zum Weltgebetstag der Frauen am 5. März 2010 können Sie sich anhand der Broschüren ‘Tierhalterinnen in Kamerun: unterlegen im globalen Wettbewerb’ und ‘Milchdumping in Kamerun’ über die Situation der Frauen in Kamerun informieren. In diesem zentralafrikanischen Land wurde die Liturgie zum Weltgebetstag 2010 vorbereitet.

Auch zu anderen aktuellen Themen finden Sie eine Fülle von Material: der aktuelle Weltagrarbericht, eine Studie zur aktuellen Situation im Ostkongo sowie eine Studie zur Wirtschaftsentwicklung.


Zauberformel CSR? Unternehmensverantwortung zwischen Freiwilligkeit und Selbstverpflichtung
Ein Beitrag zur Debatte um die Qualität freiwilliger CSR Maßnahmen im Tourismus.
Download
mehr

Tierhalterinnen in Kamerun: unterlegen im globalen Wettbewerb
Broschüre zum Weltgebetstag der Frauen 2010: Wie Dumping Frauenförderung und Armutsbekämpfung in Kamerun zunichte macht.
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mehr

Milchdumping in Kamerun
Milchpulver aus der EU gefährdet die Absatzmärkte und die Existenz von Milchbäuerinnen und -bauern in Kamerun
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mehr

Die Wirtschaft braucht neue Maßstäbe
Plädoyer für eine Neuorientierung
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mehr

Guerillas im Nebel
Wie Kongolesen den Krieg gegen die ruandischen FDLR-Milizen im Osten der Demokratischen Republik Kongo erleben und was Deutschland damit zu tun hat
Download
mehr

Social Watch Report 2009
Internationaler Bericht zivilgesellschaftlicher Organisationen über den Fortschritt bei Armutsbekämpfung und Gleichstellung der Geschlechter fordert radikale Umkehr.
Download
mehr

Kalter Herbst der Entwicklungsfinanzierung
Ergebnisse des G20-Gipfels in Pittsburgh und der Jahrestagungen von Weltbank und Internationalem Währungsfonds in Istanbul 2009
Download
mehr

Wege aus der Hungerkrise
Die Erkenntnisse des Weltagrarberichtes und seine Vorschläge für eine Landwirtschaft von morgen.
Download
mehr

Patentrechte und Menschenrechte
Fragezeichen, Widersprüche und Probleme aus entwicklungspolitischer Sicht
Download
mehr

Energie vom Acker – Wie viel Bioenergie verträgt die Erde?
Der Klimawandel und die Diskussion um die Bewältigung seiner Folgen haben die Agrotreibstoffe weltweit ins Blickfeld von Politikerinnen und Politikern sowie Energiekonzernen gerückt. Sprit aus nachwachsenden Rohstoffen galt als sauber, klimafreundlich und reichlich sprudelnde Einkommensquelle für Landwirte. Agrotreibstoffe bergen gleichermaßen Risiken und Chancen. Während in Europa die Entwicklung in einigermaßen geregelten Bahnen verläuft, sind die Menschen in den Entwicklungsländern mit steigenden Umweltschäden, zunehmender Konkurrenz zwischen dem Anbau von Nahrungsmitteln und Rohstoffen für die Gewinnung von Agrotreibstoffen sowie vor der Vertreibung unzähliger Menschen von ihrem Land konfrontiert.
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© 2010 | Evangelischer Entwicklungsdienst, Bonn, eed@eed.de

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