Mit Bezug auf diesen Blogbeitrag
Ich mag sie nicht ..
erscheint mir hier ein Beitrag für die Autorin als Anregung zur weiteren literarischen und gedanklichen Beschäftigung mit dem Thema sinnvoll:
Empirischen Untersuchungen zum Alltagsrassismus [Bearbeiten]
Seit Mitte der 1980er Jahre gibt es erste empirischen Untersuchungen des Alltagsrassimsus – z. B. in Großbritannien, den USA und den Niederlanden.[13] Seit Anfang der 1990er-Jahre führt erstmals und regelmäßig das Duisburger Institut für Sprach- und Sozialforschung auch in der Bundesrepublik diskursanalytische qualitative Untersuchungen durch. [14]
Das Duisburger Institut für Sprach- und Sozialforschung stellte in seiner „Untersuchung des Alltagsdiskurs“ folgende „Aussagen über Minderheiten“ und Einwanderer als „dominant“ fest, die „vielfach höchst ideologiebefrachtet sind“ (eine Auswahl [14]):
- Die Einwanderer sind dazu eingeladen worden, in unser Land zu kommen.
- Sie verursachen den Niedergang der Stadt bzw. der Nachbarschaft.
- Sie (die eingewanderten Arbeiter) arbeiten hart.
- Sie nehmen unsere Häuser in Beschlag.
- Sie missbrauchen unser System der sozialen Sicherheit und leben von Sozialhilfe.
- Sie müssen sich unseren Normen und Regeln anpassen.
- Sie haben andere Lebensgewohnheiten, Sitten und Gebräuche.
- Erziehung sollte nur in unserer Sprache stattfinden.
